Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ 14 neue Flüchtlingslager sollen in Griechenland öffnen (09:18 Uhr) +++

+++ Grüne in Baden-Württemberg vergrößern Abstand zur CDU (08:37 Uhr) +++

+++ Nach Morddrohungen tritt Pfarrer in Oberbayern zurück (07:46 Uhr) +++

10:17 Uhr: An dieser Stelle verabschiede ich mich von Ihnen aus unserem Morgenticker. Ich hoffe wir haben Sie gut informiert und Sie sind auch morgen wieder dabei.

09:18 Uhr: In Griechenland sollen 14 Flüchtlingslager öffnen

Im Laufe dieser Woche sollen Medienberichten zufolge in Griechenland 14 weitere Auffanglager für Flüchtlinge und Migranten eröffnen.

Diese sollen 17.400 Menschen Schutz bieten, wie die Tageszeitung "Kathimerini" am Montag unter Berufung auf den jüngst gegründeten Flüchtlingskrisenstab der griechischen Regierung berichtete.

Ein 15. sogenannter Hotspot soll kommende Woche hinzukommen.

Nach Angaben des Krisenstabs halten sich derzeit rund 33.320 Flüchtlinge und Migranten im Land auf. Das Rote Kreuz geht Medienberichten zufolge sogar von mehr als 50.000 Menschen aus.

08:37 Uhr: Grüne in Baden-Württemberg vergrößern Abstand zur CDU

Eine Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat sich der Vorsprung der regierenden Grünen vor der CDU nach einer Umfrage noch vergrößert.

Nach der Erhebung des Insa-Instituts für die "Bild"-Zeitung kommen die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann derzeit auf 33,5 Prozent, die CDU erreicht nur 28,5 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche haben die Grünen damit 3 Punkte zugelegt, die Christdemokraten 1,5 Punkte verloren.

Auch die kleinere Regierungspartei SPD verliert weiter, kommt demnach jetzt nur noch auf 12,5 Prozent - und liegt gleichauf mit der AfD, die noch einmal um 3,5 Punkte gestiegen ist. Die FDP liegt bei 6 Prozent, die Linke bei 3.

08:20 Uhr: Gabriel: Integration geht ohne Steuererhöhung und Schulden

Die Integration der Flüchtlinge kann nach Darstellung von Sigmar Gabriel auch ohne Steuererhöhungen und neue Schulden finanziert werden. Das sagte der SPD-Chef der "Bild"-Zeitung.

Allerdings dürfe die Union nicht länger die existierenden Haushaltsüberschüsse bunkern.

Gerade auf die Kommunen kämen erhebliche Ausgaben bei der Integration zu: "In keiner Gemeinde darf sich der Bürgermeister gezwungen sehen zu sagen: Tut mir leid, die lange geplante Schulsanierung können wir nicht mehr machen, weil wir alles Geld für die Flüchtlinge brauchen. Verwahrloste Städte produzieren verwahrloste Köpfe und Seelen."

08:13 Uhr: Taylor Swift und Calvin Harris feiern Jahrestag

Taylor Swift und Calvin Harris haben den ersten Jahrestag ihrer Beziehung mit selbstgebackenem Kuchen gefeiert. "Wir nennen ihn 'Ein-Jahres-Kuchen'", sagte der schottische DJ am Sonntag in einem kurzen Video auf Snapchat.

Auf den mit Schokolade überzogenen Kuchen hatten die beiden mit Zuckerglasur geschrieben: "1 YEAR".

Die mehrfache Grammy-Gewinnerin Swift präsentierte auf Instagram das Foto eines goldenen Medaillons mit der Gravur "3.6.2015" und dem Kommentar "Ein Jahr rum":

Das Musikerpaar hatte seine Beziehung lange geheim gehalten, zeigt sich aber seit Monaten gemeinsam auf Bildern und Videos in den sozialen Netzwerken.

08:02 Uhr: Sachsen-"Tatort" verärgert Volksmusikanten

Der neue "Tatort" aus Sachsen über einen Mord in der Volksmusik-Szene hat einige Schlagersängern verärgert.

"Das Drehbuch kann nur ein Mann geschrieben haben, der von banalen Vorurteilen gegenüber Volksmusik geprägt ist und sich nie wirklich mit uns beschäftigt hat", sagte Musiker Heino der "Bild"-Zeitung.

"Den 'Tatort'-Machern ist nichts Besseres eingefallen, als unsere Branche gehörig durch den Dreck zu ziehen", sagte das Schunkel-Duo Marianne und Michael zum ARD-Krimi.

In dem am Sonntag ausgestrahlten "Tatort: Auf einen Schlag" - der erste Fall für die Kommissarinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Henni Sieland (Alwara Höfels) - drehte sich die Welt der Volksmusik um Geschäfte, alternde Stars und den schönen Schein.

07:46 Uhr: Nach Morddrohungen tritt Pfarrer in Oberbayern zurück

Nach mehreren Morddrohungen gegen ihn tritt der katholische Pfarrer der oberbayerischen Gemeinde Zorneding, Olivier Ndjimbi-Tshiende, zurück.

Am 1. April werde der Geistliche eine neue Stelle im Bistum antreten, sagte der Sprecher des Erzbistums München und Freising, Bernhard Kellner, am Sonntag. Er bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Der 66 Jahre alte gebürtige Kongolese Ndjimbi-Tshiende hatte in den vergangenen Monaten fünf Morddrohungen erhalten, da er sich klar gegen fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen der ehemaligen CSU-Ortsvorsitzenden Sylvia Boher positioniert hatte.

Am Sonntag informierte der Pfarrer die Gemeindemitglieder im Gottesdienst über seinen Weggang. Er hatte die Pfarrei Sankt Martin 2012 übernommen.

07:40 Uhr: Ein Toter bei Schießerei nahe Sydney

Im australischen Ingleburn, einem Vorort von Sydney, ist es es zu einer Schießerei gekommen. Das berichtet die BBC.

Ein Mann starb noch am Tatort, mindestens zwei weitere wurden verletzt.

Dem Bericht zufolge hält sich der Bewaffnete auf einem Fabrikgelände auf und wurde von der Polizei umstellt. Ob sich Geiseln bei ihm befinden, ist nicht bekannt.

Zwei Männer wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht; ihr Zustand sei stabil.

07:13 Uhr: EU-Chefs beraten mit Türkei über Entlastung in Flüchtlingskrise

Die EU-Staats- und Regierungschefs sprechen am Montagmittag in Brüssel mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu über die Eindämmung des Flüchtlingszustroms nach Europa.

Die Türkei soll Migranten ohne Asylanspruch aus Griechenland zurücknehmen, um die EU zu entlasten

Es ist der zweite Gipfel mit der Türkei innerhalb von gut drei Monaten.

07:07 Uhr: Jimmy Carter beendet Krebsbehandlung

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter muss sich nach eigenen Angaben nicht mehr wegen eines Gehirntumors therapieren lassen.

Nach einer mehr als zweistündigen MRT-Analsyse hätten seine Ärzte entschieden, "dass ich keine weitere Behandlung mehr brauche", sagte der 91-Jährige am Sonntag in der Kirchengemeinde seiner Heimatstadt Plains, Georgia, unter dem Applaus der Kirchgänger.

Bereits im Dezember teilte der Ex-Präsident (1977-81) mit, dass Tests keine Zeichen neuer bösartiger Geschwüre gezeigt hätten und er offenbar geheilt sei. Er wurde trotzdem weiterbehandelt.

"Ich werde mich weiter regelmäßig MRT-Untersuchungen unterziehen. Wenn der Krebs wieder auftaucht, werde ich weiter behandelt", sagte Carter.

06:43 Uhr: Kim Jong Un droht mit "wahllosem Atomschlag"

Als Reaktion auf geplante Frühjahrsmanöver der amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte hat Nordkorea mit atomaren Erstschlägen gedroht.

Die nationale Verteidigungskommission - Nordkoreas mächtigstes Entscheidungsgremium - unterstellte den USA am Montag, "unverhüllteste Atomkriegsübungen" durchführen und einen Angriff vorbereiten zu wollen. Nordkorea werde einen "wahllosen Atomschlag" gegen seine Feinde führen, hieß es laut den Staatsmedien in der Erklärung.

Die jährlichen Frühjahrsmanöver sollten nach Berichten südkoreanischer Medien am Montag starten. Nordkorea hatte schon vor drei Jahren angesichts solcher Manöver mit einem Atomangriff gedroht.

06:33 Uhr: Nächtliches Himmelsphänomen über Bayern

Dieses im Netz aufgetauchte Video sorgt für Verwunderung.

Am Himmel über Bayern haben Augenzeugen in der Nacht auf Montag ein grelles Licht beobachtet. Laut Polizei hätte sich ein besorgter Anrufer aus der Nähe des Kernkraftwerks Ohu bei Landshut gemeldet und von ungewöhnlichen Himmelserscheinungen berichtet.

Sofort sei zum Leitstand des Kraftwerks Kontakt aufgenommen worden; mehrere Streifen machten sich auf den Weg, konnten allerdings nichts Verdächtiges feststellen.

Wenige Minuten später meldeten sich zwei weitere Anrufer aus dem Bereich Landkreis Straubing-Bogen. Sie versicherten, einen glühenden Flugkörper, der einen Schweif hinter sich her zog, gesehen zu haben.

Auch Polizisten hätten ähnliche Feststellungen gemacht. Ob es einen Zusammenhang mit dem Vorbeiflug eines Asteroiden an der Erde am Dienstag gebe, sei bisher nicht klar, hieß es weiter.

06:25 Uhr: Erfinder der E-Mail-Adresse mit "@"-Zeichen gestorben

Der Mann, der die erste E-Mail zwischen Computern verschickte und die typischen Adressen mit dem "@-Zeichen erfand, ist tot.

Ray Tomlinson starb am Samstag im Alter von 74 Jahren, wie sein Arbeitgeber, der US-Rüstungskonzern Raytheon, dem Sender CNN bestätigte.

Tomlinson hatte 1971 im Zuge der Entwicklung des Internet-Vorläufers Arpanet, bestehende Protokolle so modifiziert, dass auch elektronische Nachrichten zwischen zwei Computern versendet werden konnten.

06:20 Uhr: CDU und SPD bei Kommunalwahl in Hessen fast gleichauf - AfD stark

Ernüchterung bei den etablierten Parteien, Jubel bei der AfD: Die Trendergebnisse der hessischen Kommunalwahl haben in vielen Wahlkreisen die bisherigen Mehrheitsverhältnisse kräftig durcheinandergewirbelt.

Wie der Landeswahlleiter am frühen Montagmorgen in Wiesbaden bekanntgab, bleibt die CDU stärkste Partei (28,2 Prozent), knapp vor der SPD (28,0 Prozent).

Drittstärkste Kraft im Land wird die AfD (13,2 Prozent), die Grünen kommen auf 11,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 48,0 Prozent und war damit kaum höher als vor fünf Jahren.

06:15 Uhr: US-Vorwahlen: Bernie Sanders gewinnt vor Hillary Clinton in Maine

Nach zwei Vorwahlsiegen über Ex-Außenministerin Hillary Clinton hat am Sonntag der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders am Sonntag erneut gewonnen.

Nach Angaben mehrerer US-Fernsehsender schlug er die frühere First Lady am Sonntag im Bundesstaat Maine mit deutlichem Vorsprung. Demnach lag er nach Auszählung von rund 80 Prozent der Stimmen mit 64 zu 36 Prozent vor seiner Rivalin.

06:08 Uhr: Guten Morgen! Ich begrüße Sie zu unserem Morgenticker am Montag, den 7. März. Hier informieren wir Sie in aller Kürze über die wichtigsten News am Morgen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche.

Bildergalerie starten

Karikaturen

Nachrichten aus der Politik sind langweilig und dröge? Unsere aktuellen Karikaturen beweisen das Gegenteil - jeden Tag aufs Neue.