De Zordo und Friedrich: Bach verteidigt Nominierung
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sagte in einem Interview der Südwest Presse: "Bei Matthias de Zordo handelt es sich um den amtierenden Weltmeister, der Probleme in der Vorbereitung hatte, aber gezeigt hat, dass er es bringen kann, womöglich mit einem einzigen herausragenden Wurf im Finale. Und bei Ariane Friedrich wissen wir, dass sie trotz ihrer großen Verletzungsprobleme in der Lage ist, in London vorne mitzumischen, sie hat die entsprechenden Höhen drauf. Das Kriterium ist die Finalchance."
Bach verteidigte zugleich die Nichtberücksichtigung von Tennis-Profi Thomas Haas. "Bei Tommy Haas ging es nicht um eine Norm, sondern um eine Frist", erklärte Bach. Der 34-jährige Haas, Silbermedaillengewinner von Sydney 2000 und Sieger des Rasenturniers von Halle, war vom DOSB nicht für eine Wildcard vorgeschlagen worden. Der Weltranglisten-52. hatte die Kriterien zum Stichtag nicht erfüllt.
Zur von deutschen Athleten geforderten Schweigeminute für die israelischen Opfer des terroristischen Attentats bei den Olympischen Spielen 1972 in München sagte der DOSB-Präsident: "Das lässt sich nicht auf die Frage einer Schweigeminute bei der Eröffnungsfeier verengen. Es geht darum, dass der Opfer würdig und angemessen gedacht wird."
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