Andrea Nahles und ihr Mann gehen künftig getrennte Wege - um ihre Tochter wollen sich beide aber weiter gemeinsam kümmern.

Gegner der Flüchtlingspolitik knicken ein. Kanzlerin steht aber unter Druck.

Bundessozialministerin Andrea Nahles (45) und ihr Ehemann Marcus Frings haben sich nach mehr als fünfjähriger Ehe getrennt. Die Trennung erfolgte einvernehmlich, wie die SPD-Politikerin und der Kunsthistoriker am Freitag über ihren Anwalt Michael Nesselhauf mitteilten.

"Sie werden sich weiterhin gemeinsam um ihre Tochter kümmern", hieß es weiter. Beide bitten demnach, ihre Privatsphäre strikt zu respektieren. Die damalige SPD-Generalsekretärin und Frings hatten 2010 in Nahles' Heimat in der Eifel geheiratet.

Im Jahr darauf kam ihre Tochter Ella Maria zur Welt.

Räumliche Trennung erleichtert Liebes-Aus

Landshuts Landrat Peter Dreier erhitzt mit seiner Provokation die Gemüter.

Sie habe das Muttersein nie anders erlebt als unter den Bedingungen eines Spitzenjobs, sagte Nahles vor einem Jahr in einem Interview der "Zeit". "Die räumliche Trennung zwischen Berlin und meinem Zuhause macht es mir auch ein Stück weit leichter, denn wenn ich hier bin, kann ich bis zum Umfallen arbeiten, und dafür habe ich dann mehr Zeit, wenn ich zu Hause bin", sagte sie.

Schwer sei es, wenn sie merke, dass etwas dazwischenkomme und sie nicht pünktlich zu Hause in der Eifel sein könne.

Andrea Nahles für Ausweitung der Kinderbetreuung

Als Ministerin macht sich die SPD-Linke unter anderem stark für familienfreundliche Arbeitszeiten in Zeiten der Digitalisierung. Vor wenigen Tagen machte sie beim Besuch einer Kita in Berlin klar, dass eine Ausweitung der Kinderbetreuung angesichts einer flexibleren Arbeitswelt wichtig sei.

Frings ist Experte für den Einsatz von neuen Medien in kulturhistorischen Museen und war bis 2014 fünf Jahre lang Kurator im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach.© dpa