Auf dem Arlberg sind am Freitagvormittag zwei Bergführer bei Lawinenabgängen getötet worden. Das teilte die Landespolizei Vorarlberg mit.

Innerhalb kurzer Zeit sind am Freitag auf dem Arlberg bei Lawinenabgängen zwei Menschen gestorben. Laut Landespolizeidirektion Vorarlberg ereignete sich eines der Unglücke im Bereich Mohnenfluh. Eine Skigruppe war dort mit Bergführer unterwegs, als sich eine Lawine löste.

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Der Bergführer sei von der Lawine mitgerissen worden und habe dabei tödliche Verletzungen erlitten.

Auch im Bereich Mehlsack waren mehrere Personen mit einem Bergführer unterwegs. Der Mann wurde beim Abgang einer Lawine verschüttet und verstarb ebenfalls. Nähere Informationen sind derzeit nicht bekannt, die Polizei ermittelt.

Zum Zeitpunkt der Unfälle - laut Polizei vermutlich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr - herrschte Alarmstufe 3.

Tirol: Mann nach 40 Minuten aus Schneemassen geborgen

Auch in Tirol kam es am Freitagvormittag zu einem Lawinenabgang. Laut Polizei fuhr gegen 10:45 Uhr war ein 47-jähriger Tiroler mit einer Begleiterin im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl unterwegs. Als der Skifahrer einen rund 35 Grad steilen Hang befuhr, löste sich eine Schneebrettlawine, erfasste den Mann und verschüttete ihn.

Nach einer Suchaktion der Bergrettung, Pistenrettung, Lawinenkommission, Alpinpolizisten, einem Rettungshubschrauber und dem Hubschrauber des Innenministeriums konnte der Mann nach rund 40 Minuten lebend geborgen werden. Er wurde mit Verdacht auf eine Oberarmfraktur vom Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen.

(af)