Osnabrück (dpa) - Eine Bande, die Bankkunden beim Online-Banking ausgespäht und um große Teile ihrer Ersparnisse gebracht haben soll, muss sich vor dem Osnabrücker Landgericht verantworten.

Der Schaden liegt laut Anklage bei insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro. Der Prozess startete am Mittwoch zunächst mit einer Debatte über die Sitzordnung, außer für die acht Angeklagten musste auch angemessen Platz für 15 Verteidiger, fünf Staatsanwälte und Dolmetscher gefunden werden.

Die Männer im Alter zwischen 25 und 51 Jahren sollen seit Juli 2013 über Trojaner die Kontodaten diverser Postbank-Kunden ausgespäht und manipuliert haben, um so an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Inwieweit die Bank für den Verlust aufkam oder die Kunden darauf sitzen blieben, das wurde bei Prozessbeginn zunächst noch nicht klar.© dpa