Plötzlich roch es verbrannt - und das bei voller Fahrt: Ein Regionalzug ist im Berliner Stadtteil Hellersdorf völlig ausgebrannt. An Bord waren 180 Fahrgäste.

In Berlin ist am Mittwochabend ein Regionalzug mit rund 180 Insassen in Brand geraten. Laut "Tagesspiegel" sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstagmorgen, ein Kurzschluss in einem Schaltkasten sei "höchstwahrscheinlich" der Grund für das Feuer.

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Ein Passagier in dem Zug der Niederbarnimer Eisenbahn bemerkte um kurz nach 20 Uhr einen Schmauchgeruch und informierte das Zugpersonal, wie der Polizeisprecher sagte. Es habe sich Qualm in einer Art Schaltkasten entwickelt. Durch das folgende Feuer sei der Zug völlig ausgebrannt. Niemand sei jedoch verletzt worden.

Der Zug konnte den Angaben zufolge zwischen zwei Bahnhöfen im Stadtteil Hellersdorf anhalten, die rund 180 Fahrgäste konnten sich in Sicherheit bringen. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr rückten an, gegen 23.15 Uhr war das Feuer laut dem Sprecher gelöscht.

Der Sprecher der Bundespolizei lobte das "umsichtige Verhalten" des Zugpersonals, das die Passagiere schnell aus dem Gefahrenbereich geleitet habe.© SPIEGEL ONLINE