Situation eskaliert: Bei einem Polizeieinsatz in der Bremer Altstadt ist eine 17-Jährige angeschossen worden. Anwohner hatten zuvor Alarm geschlagen, weil eine private Party außer Kontrolle geriet.

Die Bremer Polizei ist Freitagnacht zu einem Mehrfamilienhaus in der Altstadt gerufen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte es dort heftige, gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben. Anwohner schlugen Alarm.

Nach Polizeiangaben wurde bei dem Einsatz eine 17-Jährige angeschossen. Die Jugendliche sei operiert worden und schwebe nicht mehr in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt, ob es eine Notwehrsituation war.

Ein Reporter der "Kreiszeitung" berichtet, dass es auf einer privaten Party zu den Auseinandersetzungen kam. Drei Tatverdächtige seien auf der Flucht. "Als die Polizei eintraf, waren die Störer nicht mehr da", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen, Frank Passade.

Als die Polizei vor der Tür stand, hätten die Feiernden in der Wohnung gedacht, die Störer seien wieder da. "Dann wurde die Tür leicht geöffnet und mit einer Gaspistole geschossen." Ein Polizist habe daraufhin zurückgeschossen.

Am Samstag wurden dem Oberstaatsanwalt zufolge weiter Zeugen befragt, um das Geschehen zu rekonstruieren. (far/dpa)

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