Am Mittwochabend hat in der Schweiz die Erde gebebt. In der Region Thun im Westen der Schweiz wurde ein Erdbeben der Stärke 3,2 gemessen.

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) hat im Kanton Bern in der Schweiz, rund zwölf Kilometer südlich von Thun, ein Erdbeben registriert. Das Beben ereignete sich am Mittwochabend um 21.36 Uhr mit einer Stärke von 3,2 auf der Richterskala und dauerte zirka zehn Sekunden an.

In der Nähe des Epizentrums dürfte man das Beben deutlich gespürt haben. Das bestätigen auch Anwohner der Gegend, die in Foren und sozialen Netzwerken auf das Ereignis hingewiesen haben. Von vibrierenden Hauswänden und klirrendem Geschirr ist dort ebenso die Rede wie von einem leichten Wanken der Erde.

Millionenstädten droht ein Horror-Erdbeben wie in Chile.

Schäden sind bei einer Erschütterung dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten. Es ist bereits das dritte stärkere Erdbeben in diesem Jahr in der Schweiz. Stefan Wiemer, Professor für Seismologie und Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes, weist in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen darauf hin, dass Erdbeben in der Schweiz nichts Ungewöhnliches sind: "Die Schweiz unterschätzt die Erdbebengefahr. Erdbeben sind die größte Naturgefahr in unserem Land. Der Gesamtschaden, den Erdbeben im Vergleich zu Lawinen oder Überschwemmungen anrichten können, ist höher, kommen aber seltener vor." (ncs)