Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein lockten viele Menschen in den letzten Tagen nach draußen. Doch das Wetter ändert sich. Vor allem der Westen muss sich auf Schmuddelwetter einstellen.

Der Goldene Oktober verabschiedet sich - zumindest aus dem Westen Deutschlands. Wolken, Schauer und Temperaturen von 13 bis 16 Grad in den Regengebieten sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Erntedank-Sonntag im Westen voraus. "Tief Joanna wird aber im Wesentlichen nur der Westhälfte Deutschlands die Sommerlaune verderben", teilte Meteorologe Christoph Hartmann mit.

Am Samstag zeigte sich der Oktober vielerorts nochmals von seiner schönen Seite: Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein lockten zahlreiche Besucher auf den Brocken im Harz. "Das Plateau ist rappelvoll", sagte Michael Wellmann, Wetterbeobachter auf der dortigen Station. Wer es per Fuß oder Bahn auf den mit 1.141 Metern höchsten Berg Norddeutschlands geschafft habe, werde mit einer Fernsicht von rund 40 Kilometern belohnt.

Warmer Oktober

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kletterten die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf Werte knapp unter 20 Grad. Das sei für Anfang Oktober allerdings nicht außergewöhnlich warm, sagte der DWD-Meteorologe Manuel Voigt in Leipzig. "Wir hatten auch schon Werte von 25, 26 Grad."

Für die nächste Woche rechnet Meteorologe Hartmann im Südwesten mit Temperaturen von mehr als 22 Grad. Die Sonne macht sich am Montag im Nordwesten rar, im Osten ist sie häufiger zu sehen. Am Dienstag ist es nach der Auflösung von Nebel im Süden und Osten recht sonnig, im Rest der Republik überwiegen Wolken mit zeitweiligen Schauern. Am Nachmittag soll es auch im Osten regnen.