Ein Hubschrauber der Bundespolizei mit drei Mann Besatzung ist am Rande in Schleswig-Holstein abgestürzt. Zwei Insassen sind tot.

Beim Absturz eines Hubschraubers der Bundespolizei sind am Donnerstagabend am Ortsrand von Bimöhlen in Schleswig-Holstein zwei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

Ein dritter Mann sei schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Der Verletzte sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

An Bord des Hubschraubers vom Typ Eurocopter 135 befanden sich nach Angaben der Bundespolizei nur die drei Besatzungsmitglieder. Der Absturz ereignete sich gegen 20:00 Uhr.

Der Hubschrauber stürzte auf einen Acker nur etwa 20 Meter von einer Straße entfernt, die nach Bimöhlen führt, unweit des Ortsschildes. Nur einige hundert Meter entfernt liegt nach Angaben der Polizei ein Fußballplatz, wo zum Zeitpunkt des Absturzes noch gespielt wurde.

Helikopter völlig zerstört

Die Bergungsarbeiten dauerten am späten Abend an. Die beiden Toten hätten noch im Wrack festgesteckt, sagte die Polizeisprecherin. Auf ersten Bildern war der am Boden liegende völlig zerstörte Hubschrauber zu sehen.

Nach Informationen der "Kieler Nachrichten" soll der Pilot kurz vor dem Absturz noch einen Funkspruch abgesetzt haben, der allerdings nicht mehr verstanden wurde.

Der Hubschrauber gehörte zur Fliegerstaffel Fuhlendorf in Schleswig-Holstein. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befand sich der relativ kleine Hubschrauber auf einem Nacht-Übungsflug.

Am späten Abend wurde das Wrack mit einer Plane abgedeckt. Nur der Schriftzug Bundespolizei war an einer Stelle noch zu sehen. Die mit Scheinwerfern ausgeleuchtete Unglücksstelle wurde mit Flatterband abgesperrt.

In der Nähe standen Notarztwagen, Feuerwehrfahrzeuge und ein Kranwagen. Bimöhlen liegt an der A7 etwa auf halber Strecke zwischen Hamburg und Kiel.© dpa

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