Der Luftwaffen-Airbus von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist auf dem Flug von Seoul nach Jakarta offenbar mehrere Stunden vom Radar verschwunden. Steinmeier befindet sich derzeit auf Asienreise. Gestern besuchte er Südkorea.

Bundesaußenminister ermuntert junge Indonesier zum Deutschlernen.

Der Pilot der Maschine des Typs Airbus A 340 mit der Flugnummer GAF 903 habe die pazifische Insel Borneo, die zu Malaysia und Indonesien gehört, wegen einer Gewitterformation umfliegen müssen. Jedoch sei diese Routenänderung nicht von der Flugaufsicht in der indonesischen Hauptstadt Jakarta registriert worden, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Laut dem Bericht hätten die Fluglotsen in Jakarta der dortigen deutschen Botschaft am späten Nachmittag schriftlich mitgeteilt, die Maschine komme nicht nach Jakarta und sei auf dem Weg nach Berlin. Allerdings hätten weder das Bundesverteidigungsministerium noch das Einsatzführungskommando in Potsdam diese Information bestätigen können.

Frank-Walter Steinmeier besucht Festival

Erst 40 Minuten vor der Landung in Jakarta habe eine Verbindung zum Flugzeug hergestellt werden können, um den Sachverhalt zu klären. Außenminister Steinmeier befindet sich seit Donnerstag auf einer Asienreise, die ihn nach Südkorea und Indonesien führt. In Jakarta will Steinmeier heute an einem Festival im Goethe-Institut teilnehmen.

Für das Fest kommen Schulen zusammen, die mit deutscher Unterstützung in der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (Pasch) vernetzt sind. Pasch besteht aus einem weltweiten Verbund von mehr als 1.500 Schulen, an denen Deutsch einen besonderen Stellenwert hat. Steinmeier hatte die Initiative 2008 selbst gestartet. Am Montag stehen Gespräche mit Außenministerin Retno Marsudi und dem neuen Präsidenten Joko Widodo an. Am Dienstag kehrt der deutsche Außenminister nach Berlin zurück. (mgb)