Bei einem Überfall auf ein Segelschiff haben Piraten vor der Karibik-Insel St. Vincent vor wenigen Tagen einen deutschen Segler getötet. Die maskierten Männer enterten das Schiff in der Nacht. Der ebenfalls aus Deutschland stammende Kapitän wurde verletzt.

Bei dem Opfer soll es sich laut "Mainpost.de" um Martin G. aus dem Raum Schweinfurt handeln. Das Blatt beruft sich auf Angaben aus Regierungskreisen.

Demnach hatte Martin G. am Freitag, den 4. März in der Wallilabou Bay geankert, in der unter anderem Szenen des Blockbusters "Fluch der Karibik" gedreht wurden.

Gegen 01:35 Uhr enterten zwei maskierte Piraten das Schiff und töteten Martin G., der sich in Begleitung seiner Familie befunden haben soll.

Der Kapitän, der ebenfalls aus Deutschland stammt, überlebte den Angriff verletzt. Nach den Tätern wird nun gefahndet.

Der Fund der mumifizierten Leiche eines deutschen Weltenbummlers vor der philippinischen Küste gibt noch immer Rätsel auf. Neuen Erkenntnissen zufolge wurde die herrenlos im Pazifik treibende Yacht "Sayo" bereits einen knappen Monat vor ihrer Entdeckung durch philippinische Fischer aufgefunden.