Eine von Wladimir Putin in die Wildnis entlassene Tigerin hat jetzt in China für Unruhe gesorgt: Die unter dem Namen Kuzya bekannte sibirische Raubkatze soll in der Provinz Heilongijang aufgetaucht sein und fünf Hühner gerissen haben.

Bei seinem Besuch in Sibirien hatte der russische Präsident im Mai 2014 Kuzya in die Freiheit entlassen. Jetzt ist nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua die sibirische Tigerin auf einem Bauernhof in der nordwestlichen Provinz Heilongijang aufgetaucht und hat unter Hühnern ein wahres Blutbad angerichtet.

Xinhua berichtet allerdings nicht darüber, wie Tigerin Kuzya identifiziert wurde. Aber sie soll noch immer einen Sender tragen. Dadurch hätten russische Wissenschaftler gewusst, dass die seltene Katze die Grenze passiert habe. (cfl)