"Was zur Hölle?!", fragt sich die Band Illumenium angesichts eines blinden Hotelzimmergasts in Salzburg. Geklärt wird der Vorfall letztlich von der Polizei.

Skurrile Verwechslung in Salzburg: Das Hotelzimmer der Rockband Illumenium in der Vogelweider Straße war schon besetzt - und zwar von einem schlafenden Kleinkind.

Weil die Band aus Estland spätabends einchecken wollte, als die Rezeption nicht mehr besetzt war, wurde ihr der Zimmerschlüssel hinterlegt.

Als die Männer ihr Zimmer aufschlossen, fanden sie in einem Babybettchen ein schlafendes Kleinkind vor - von den Eltern fehlte jedoch jede Spur.

Die Band rekonstruierte den Vorfall in einem Video, das sie auf Facebook teilte. "Wir suchen die Eltern ... Teilt das, so oft ihr könnt", schrieben sie dazu.

Vom Hotel war niemand zu erreichen, also fragten die Bandmitglieder einen Zimmernachbarn. Ihm zufolge hatte die Nacht zuvor ein Pärchen in dem Zimmer übernachtet und sich lautstark gestritten. Aus Sorge alarmierten die Bandmitglieder schließlich die Polizei.

Diese brachte schnell Licht ins Dunkel: Die Mutter habe die ganze Zeit im Nebenzimmer geschlafen, sagte ein Beamter der Polizei Gnigl der "Tiroler Tageszeitung Online".

Mit der Rezeption sei ausgemacht gewesen, dass das Kind in dem zweiten Zimmer schlafe. Vermutlich seien nicht alle Hotelmitarbeiter informiert gewesen - und so sei es zu der Verwechslung gekommen.

Die Mutter bekam einen gehörigen Schreck, als die Polizei an ihrer Tür klopfte, alle Beteiligten sind jedoch wohlauf. (ank)