Wilderer James F. ist in Texas mit der Giftspritze hingerichtet worden. Er wurde zum Tode verurteilt, weil er 2007 in einem Jagdgebiet einen Ranger erschossen hat.

Wie das Texas Department of Criminal Justice mitteilt, ist der 35-jährige James F. mit einer Giftspritze hingerichtet worden. Er war zum Tode verurteilt worden, weil er im März 2007 in einem Jagdgebiet in Texas einen 34 Jahre alten Jagdaufseher getötet hatte.

Zunächst hatte der damals 26-Jährige aus seinem Wagen auf Tiere geschossen. Dies ist verboten. Ein Jagdaufseher löste deshalb Alarm aus; F. fuhr mit seinem Auto davon. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd kam es zu einem Schusswechsel, an dem auch die Polizei beteiligt war.

James F. feuerte nach Angaben der Strafvollzugsbehörde 30 Mal. Dabei wurde der Jagdaufseher getroffen. Der Familienvater wurde umgehend ins Memorial Hermann Hospital in Houston geflogen. Dort erklärte man ihn für tot.

Am Donnerstag wurde James F. hingerichtet. Er kämpfte nach "Spiegel Online"-Informationen 16 Minuten mit dem Tod. (far)

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Hinrichtung von Adolf Eichmann hat Israel das Gnadengesuch des deutschen NS-Verbrechers veröffentlicht.