Enschede (dpa) - Der verheerende Unfall mit einem Monster-Truck im niederländischen Haaksbergen hat ein drittes Todesopfer gefordert. Zwei Erwachsene und ein fünfjähriger Junge kamen ums Leben, wie die Behörden des Ortes an der deutsch-niederländischen Grenze mitteilten.

23 Menschen wurden verletzt. Fünf von ihnen liegen noch im kritischen Zustand in den Krankenhäusern.

Bei einer Autoshow am Sonntag war ein Monster-Truck nach einem Stunt aus ungeklärter Ursache ins Publikum gerast. Der Fahrer wurde unter dem Verdacht der fahrlässigen Tötung vorläufig festgenommen. Laut Polizei werden die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks noch mehrere Tage andauern. Nach dem Drama waren in fünf niederländischen Orten weitere geplante Shows mit Monster-Trucks abgesagt worden.

Niederländische Medien berichteten, dass die Sicherheitsvorkehrungen nicht befolgt worden seien. Nach den Richtlinien der internationalen Monster Truck Racing Association müssen Zuschauer mindestens 45 Meter Abstand halten. In Haaksbergen standen demnach jedoch Hunderte Menschen, darunter viele Kinder, um den Parcours herum in höchstens 30 Metern Entfernung.© dpa