Köln: Übergriffe an Silvester - Informationen und Hintergründe

Übergriffe in Köln an Silvester: Die Gewalt rund um den Hauptbahnhof schockiert Deutschland. Oberbürgermeisterin Henriette Reker versucht gemeinsam mit der Polizei die Vorfälle aufzuarbeiten. Wir informieren Sie hier mit allen Informationen und Hintergründen.

Der nordrhein-westfälische Landtag durchleuchtet die Exzesse in Köln in der Silvesternacht. Innenminister Jäger machte in der Sondersitzung der Polizei schwere Vorwürfe. Zudem sprach er über die Verdächtigen.

Was ist los in good old Germany? Die Ereignisse in Köln elektrisieren Amerika. In US-Medien gibt es sogar erste Rücktrittsforderungen an Angela Merkel.

Die Mehrheit der Bundesbürger sieht Ausländer nach den Vorfällen in Köln an Silvester nicht negativer als zuvor. Zugleich befürchtet wegen der aktuellen Zuwanderung von Flüchtlingen jedoch die Mehrheit einen Anstieg der Kriminalität.

Vize-Kanzler Sigmar Gabriel warnt wegen des Zuzugs von Flüchtlingen vor einem Ghettoproblem - und fordert deswegen, dass Asylbewerbern vorgeschrieben werden soll, wo sie wohnen müssen.

Nach den Angriffen auf Frauen in der Silvesternacht sind in Köln mehr als 500 Strafanzeigen eingegangen. Angesichts der Verunsicherung in der Bevölkerung sieht sich die Politik dazu...

Mehr als eine Woche nach der folgenreichen Silvesternacht in Köln sind noch viele Fragen offen. Wer waren die Täter? Haben sie sich abgesprochen? Welche Rolle spielt die Herkunft der...

Die Zahl der Strafanzeigen nach den Vorfällen an Silvester am Kölner Bahnhofsvorplatz ist weiter gestiegen.

Die Silvesternacht hatte für viel Zündstoff gesorgt. Doch die befürchtete Randale bei der Demonstration von Rechtsradikalen in Köln findet nicht statt. Die Polizei bleibt Herr der Lage.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat nach den Übergriffen auf Frauen in Köln davor gewarnt, die ausländische Herkunft von Straftätern nicht zu benennen.

Kanzlerin Angela Merkel hält nach den Kölner Angriffen auf Frauen schärfere Gesetze für notwendig. "Das, was in der Silvesternacht passiert ist, das sind widerwärtige kriminelle Taten, die auch nach entschiedenen Antworten verlangen", sagte die CDU-Chefin am Samstag.

Böller und Flaschenwürfe: Die Polizei beendet eine Demonstration von Rechtsextremen in Köln. Unterdessen steigt die Zahl der Strafanzeigen nach den Übergriffen in der Silvesternacht drastisch an.

Mehrere Demonstrationen findet zur Stunde in Köln statt. Die Polizei kontrolliert und durchsucht nach Angaben eines Sprechers Teilnehmer, die nach und nach eintreffen.

Wir haben mit der Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor über die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln gesprochen. Sie warnt vor voreiligen Schlüssen, Stigmatisierung und sieht die deutsche Gesellschaft in Gefahr.

Die Kölner Chaos-Nacht hat personelle Konsequenzen für die Polizeispitze der Domstadt. Die Aufklärung der Vorfälle an Silvester ist damit noch lange nicht zu Ende. Kanzlerin Merkel will alle Fakten auf dem Tisch haben, um über Gesetzesverschärfungen zu entscheiden.

Zwei am Freitag wegen der Übergriffe in der Kölner Silvesternacht festgenommene Männer sind wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen laufen derweil weiter: Die Bundespolizei hat 31 Verdächtige namentlich identifiziert. Zudem sollen einige gestohlene Mobiltelefone in Flüchtlingsunterkünften geortet worden sein.

Polen, Finnland, USA: Auch international sorgen die Silvester-Vorfälle in Köln für Empörung. Allerdings werden zunehmend rechte Stimmen laut.

Politiker fordern härtere Strafen - und schnellere Abschiebung. Eine Übersicht zu den wichtigsten Aussagen von Angela Merkel, Sigmar Gabriel und vielen weiteren Politikern.

Köln kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus: Auch heute kommentieren Zeitungen die gewaltsamen Übergriffe der Silvesternacht. Viele sehen in den sexuellen Taten einen Angriff auf die Gesellschaft. Auch Vergleiche zu den Terroranschlägen von Paris werden gezogen.

Der nach den Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof in die Kritik geratene Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers ist in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

Der SPD-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert ein hartes Vorgehen des Staates gegen die Straftäter von Köln.

Wer sind die Männer, die in der Silvesternacht Dutzende Frauen in Köln belästigten? Zu den Verdächtigen gehören nach Angaben der Bundespolizeigewerkschaft auch Flüchtlinge. Ob sie allerdings zu den Tätern gehören, müssten Ermittlungen erst zeigen.

In der Silvesternacht hat die Polizei nach Gewerkschaftsangaben am Kölner Bahnhof Dutzende auffällige Männer kontrolliert, von denen ein Teil Flüchtlinge gewesen sein sollen....

Die CDU-Spitze fordert nach den massiven Übergriffen auf Frauen in Köln deutliche Gesetzesverschärfungen....

Die Kanzlerin steht in der Flüchtlingskrise schwer unter Druck. Die Gewaltexzesse gegen Frauen in Köln machen die Lage für Merkel noch schwieriger.

Nach den Übergriffen in Köln gerät die Polizei immer mehr in die Kritik. Wie sich jetzt herausstellt, lehnte NRW-Innenminister Ralf Jäger offenbar eine Verstärkung der Polizei an Silvester ab. Zudem sollen Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeichef Wolfgang Albers nur die halbe Wahrheit gesagt haben.

Die Übergriffe in Köln beschäftigen die internationalen Medien. Sie kritisieren die Behörden, die auf die Ereignisse in der Silvesternacht bizarr reagiert hätten und warnen davor, voreilige Schlüsse zu ziehen und damit Ängste zu schüren.

Die Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht sorgen bundesweit für Schlagzeilen. Ihr Ausmaß wird zunehmend größer. Die wichtigsten Entwicklungen in einer Chronologie.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln weitreichende Konsequenzen für nötig.

Die Polizei in Köln hat nach den Übergriffen an Silvester weitere Tatverdächtige ausgemacht. Zwar seien sie nicht namentlich bekannt, aber auf Bild- und Videoaufnahmen identifizierbar. In Stuttgart gab es nach den dortigen Übergriffen eine Festnahme.

Ein internes Protokoll der Polizei offenbart das ganze Ausmaß der Kölner Silvesterübergriffe. Laut dem Report, der dem SPIEGEL vorliegt, befürchteten die Beamten Tote. Der Autor schildert die Situation als "chaotisch und beschämend".

Auch noch Tage nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln gibt es viele ungeklärte Fragen. Eine Übersicht darüber, was bisher bekannt ist - und was nicht.

Erstmals ist ein Täter aus der Kölner Silvesternacht wegen eines Sexualdelikts verurteilt worden.

Ein halbes Jahr nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht hat erstmals ein Prozess wegen sexueller Nötigung begonnen. Angeklagt sind vor dem Amtsgericht ein Algerier und ein Iraker.

Ein mutmaßlicher Täter wurde in Verbindung mit den Übergriffen aus Kölner Silvesternacht in Konstanz festgenommen. Der 19-Jährige wurde mit einem europäischen Haftbefehl gesucht.

Erstmals ist ein Täter aus der Kölner Silvesternacht zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

Die Aufarbeitung der massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln bestätigt die bisherigen Annahmen: Bei den tatverdächtigen Gewalttätern handelt es sich fast ausschließlich um ausländische Männer - zu zwei Dritteln aus Marokko oder Algerien.

Mit Fahndungsfotos sucht die Polizei nach fünf Verdächtigen aus der Kölner Silvesternacht. Vier mutmaßliche Täter sind inzwischen ausfindig gemacht.

Schon einen Tag nach der Publikation von Fahndungsfotos zu den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Das berichtet "RP Online" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

Die Kölner Polizei rechnete einem Zeitungsbericht zufolge schon zwei Tage vor dem Jahreswechsel mit möglichen Problemen in der Silvesternacht.

Die Kölner Polizei sucht öffentlich mit Fotos nach Tätern aus der Silvesternacht. Am Dienstag veröffentlichten die Ermittler fünf Bilder von Verdächtigen und riefen Zeugen dazu auf, sich zu melden, wenn man ein Gesicht wiedererkenne.

Nach den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht kommen die ersten drei mutmaßlichen Täter vor Gericht. In allen Fällen geht es um Diebstahl. Sexuelle Übergriffe werden keinem von ihnen zur Last gelegt.

Köln will an Karneval die Ereignisse der Silvesternacht hinter sich lassen. Die Polizeipräsenz wird deshalb verdreifacht. Dennoch glaubt Ministerpräsidentin Kraft, dass es mehr Anzeigen wegen sexueller Belästigung geben könnte.

Selten schwebten über den Jecken und Narren so viele graue Wolken wie in diesem Jahr. In den Karnevalshochburgen wird über die Sicherheit auf den Straßen diskutiert. Aber die Silvesternacht hat womöglich noch mehr verändert.

"Wir Moslems müssen in unserem eigenen Saustall aufräumen." Der Kieler Schriftsteller und Moslem Feridun Zaimoglu wählt drastische Worte, wenn es um die Aufarbeitung des Geschehens in der Silvesternacht in Köln und die sexuellen Übergriffen gegen Frauen geht.

Nach den massiven Übergriffen in Köln hat eine Aussage eines Imam für riesen Empörung gesorgt. Sami Abu-Yusuf machte in einem Interview die Frauen - die Opfer - mitverantwortlich. Nun rudert er zurück und erklärt, wie er es eigentlich gemeint hat.

Der Kölner Imam und Salafist Sami Abu-Yusuf bezeichnet die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht indirekt als Selbstverschulden der Opfer. Seine Aussagen bleiben nicht ohne Folgen. Grünen-Bundestagsabgeordneter Volker Beck bezeichnet sie als menschenverachtend und zeigt den Imam an.

Nach den massiven Übergriffen auf Frauen in Köln sitzt erstmals ein Tatverdächtiger wegen einer Sexualstraftat in Untersuchungshaft.

Politiker in Nordrhein-Westfalen sollen schon länger über Straftaten durch Nordafrikaner Bescheid gewusst haben. Weil man offenbar befürchtete, die Vorfälle könnten die Angst vor Flüchtlingen schüren, wurde geschwiegen.

Nach den Übergriffen von Köln diskutiert Deutschland über die Ursprünge eines problematischen Frauenbildes von Migranten. Eine Kulturwissenschaftlerin erklärt, wieso sexuelle Gewalt in arabisch-nordafrikanischen Ländern akzeptiert wird, was die Emanzipation dort hemmt und warum die Mütter der Täter eine Mitschuld haben.

Nach den sexuellen Übergriffen von Hamburg in der Silvesternacht hat die Polizei weitere Ermittlungserfolge zu vermelden. Man habe acht Tatverdächtige ermitteln können, teilte das Landeskriminalamt mit.