Unvorstellbare Tat in Hamburg: Jugendliche sollen eine 14-Jährige vergewaltigt und besinnungslos in die Kälte gelegt haben. Drei Tatverdächtige wurden Tage später festgenommen, zwei zur Fahndung ausgeschrieben. Nun hat sich einer der Gesuchten gestellt.

Im Fall der Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Hamburg hat sich ein Tatverdächtiger gestellt. Damit sind vier mutmaßliche Täter in Haft, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Nach einem 16-Jährigen werde weiter gefahndet. Der 21-jährige Beschuldigte habe sich am Freitagabend der Polizei gestellt. Ihm sei dann der Haftbefehl eröffnet worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten am Donnerstag die Namen und Fotos der beiden Gesuchten veröffentlicht und für Hinweise, die zu ihrer Ergreifung führen, bis zu 1.500 Euro Belohnung ausgesetzt.

Eine 14-Jährige soll in einem Schwimmbad bei Hamburg vergewaltigt worden sein.

Fünf Tatverdächtige ermittelt

Insgesamt wurden nach der Tat am 11. Februar fünf Tatverdächtige ermittelt. Ein 16-Jähriger, ein 14-Jähriger und eine 15-Jährige sitzen bereits seit dem 23. Februar in Untersuchungshaft.

Medienberichten zufolge war das Opfer von der 15-Jährigen in einer Wohnung im Stadtteil Harburg mit den männlichen Jugendlichen zusammengebracht worden.

Dort sei die 14-Jährige erst betrunken gemacht und dann von dreien der jungen Männer sexuell missbraucht worden.

Die 15-Jährige habe die Tat per Handy gefilmt. Dann sei das nur leicht bekleidete Opfer bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos in einen Hinterhof gelegt worden.© dpa