Rio de Janeiro (dpa) - Verheerende Waldbrände im Südosten von Brasilien haben eine Fläche von fast 4.000 Hektar zerstört.

Rund um die Stadt Petrópolis im Bundesstaat Rio de Janeiro kämpften rund 200 Feuerwehrleute gegen die Flammen, berichtete das Nachrichtenportal G1 am Samstag. Bei der Brandbekämpfung kämen auch drei Flugzeuge zum Einsatz. Die zerstörte Fläche entspricht über 3.700 Fußballfeldern. Betroffen sind auch Teile des Nationalparks Serra dos Órgãos.

Das örtliche Umweltministerium ermittelt wegen Brandstiftung. "Aufgrund der Bodencharakteristika und anderer Hinweise wissen wir, dass es keine spontane Entzündung war", sagte der Leiter der Ermittlungsgruppe, Oberst José Maurício Padrone. Am Donnerstag wurde bereits ein Verdächtiger festgenommen, nach einem Verhör allerdings wieder freigelassen.