Bei Bad Aibling in Oberbayern hat sich am Dienstagmorgen ein schweres Zugunglück ereignet. Zwei Personenzüge sind bei hoher Geschwindigkeit frontal ineinander geprallt. Es gab Todesopfer und Verletzte. In unserer Live-Chronologie erfahren Sie, was passiert ist und was bis zum Nachmittag über das Unglück bekannt war.

+++ Zwei Züge der Bayerischen Oberlandbahn sind bei Bad Aibling kollidiert +++

+++ Es gibt mindestens zehn Todesopfer +++

+++ Mindestens 100 Personen sind verletzt, unter ihnen sind über 18 Schwerverletzte +++

+++ Notfallnummer für Angehörige: 0395 / 43084390 +++

+++ Bürgertelefon der Polizei: 08031 / 2003180 +++

Was sich seit dem schweren Zugunglück am Dienstagmorgen gegen 7:00 Uhr ereignet hat:

15:28 Uhr: Wegen des Zugunglücks von Bad Aibling hat die CSU ihren traditionellen Politischen Aschermittwoch abgesagt.

Dies meldet das Parteiorgan "Bayernkurier" und zitiert CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer mit den Worten: "Aus Respekt vor den Opfern des tragischen Zugunglücks findet der morgige Politische Aschermittwoch der CSU nicht statt."

15:20 Uhr: Bei der Rettung nach dem Zugunglück im bayerischen Bad Aibling haben die Helfer trotz des schwer zugänglichen Geländes von einigen guten Bedingungen profitiert. Es hätten hervorragende Flugbedingungen geherrscht und die Temperaturen seien für einen Februar relativ hoch gewesen, sagte der Leitende Notarzt auf der Pressekonferenz.

Zudem seien zum Zeitpunkt des Unglücks um kurz vor 7.00 Uhr noch viele der vor allem ehrenamtlichen Helfer zu Hause und daher gut erreichbar gewesen.

15:01 Uhr: Das ohnehin schon schwere Zugunglück von Bad Aibling mit mindestens zehn Toten hätte nach Polizei-Einschätzung noch katastrophaler verlaufen können.

Glücklicherweise seien derzeit in Bayern Faschingsferien, so dass die Züge nicht voll besetzt waren wie an normalen Tagen, sagte der Polizeipräsident von Oberbayern Süd, Robert Kopp, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Bad Aibling.

Zur Zeit des Unglücks hätten sich etwa 150 Personen in den beiden Nahverkehrszügen befunden. Kopp sprach von einem "schwärzesten Faschingsdienstag". Bei dem Frontalzusammenstoß auf der Strecke Holzkirchen-Rosenheim waren am Morgen zwei Nahverkehrszüge auf einer eingleisigen Strecke zusammengestoßen.

Angela Merkel drückt ihr Mitgefühl aus

14:40 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bestürzt auf das schwere Zugunglück in Bayern reagiert. Ihr Mitgefühl gelte vor allem den Familien der Menschen, die dabei ihr Leben verloren hätten, erklärte Merkel am Dienstag. "In Gedanken bin ich auch bei den zahlreichen Verletzten, die mit den Folgen des Unglücks ringen." Die Kanzlerin dankte den Einsatzkräften aus der Region, die sich unter schweren Bedingungen um die Verunglückten kümmerten. "Ich vertraue darauf, dass die zuständigen Behörden alles daran setzen werden, aufzuklären, wie es zu diesem Unglück kommen konnte", sagte Merkel.

14:27 Uhr: Das den Bahnverkehr in Deutschland sichernde System "Punktförmige Zugbeeinflussung" (PZB) war im Fall des Zugunglücks von Bad Aibling erst vor rund einer Woche technisch überprüft worden. Dabei habe es keine Probleme gegeben, sagte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn (DB) für Bayern, Klaus-Dieter Josel.

14:21 Uhr: Der FC Bayern München hat mit Bestürzung auf das Zugunglück in Bad Aibling reagiert. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern des tragischen Zugunglücks bei Bad Aibling und ihren Familien", teilte der deutsche Rekordmeister bei Twitter mit.

14:16 Uhr: Die Hilfsbereitschaft vieler Menschen nach dem Zugunglück ist enorm. Mittlerweile bittet der Blutspendedienst München sogar darum, nicht mehr heute, sondern erst in den kommenden Tagen zur Blutspende zu kommen, da heute zu viele Personen Blut spenden wollen.

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Bad Aibling: Tote und Verletzte bei Zugunglück in Bayern

Bei Bad Aibling (Oberbayern) ereignete sich am Dienstagmorgen ein schwereres Zugunglück. Zwei Personenzüge prallten frontal aufeinander. Bei dem Unfall kamen mehrere Menschen ums Leben, rund 150 Personen sind verletzt.

14:00 Uhr: Damit ist die Pressekonferenz beendet.

Pressekonferenz der Behörden - das ist bislang bekannt

13:58 Uhr: Man werde noch heute mit dem Abbau der Oberleitungen beginnen, wie lange die Strecke gesperrt bleibt, ist noch nicht abzusehen.

13:56 Uhr: Ob sich auch österreichische Staatsbürger an Bord der Unglückszüge befunden haben, lässt sich derzeit ebenfalls noch nicht sagen.

13:55 Uhr: Meridian bestätigt den Tod der beiden Lokführer. Joachim Herrmann erläutert aber: "Aus staatsanwaltlicher Sicht ist die Identifizierung noch nicht abgeschlossen."

13:53 Uhr: Der Leitende Staatsanwalt Wolfgang Giese berichtet von schwierigen Ermittlungen vor Ort. Das Verfahren werde in alle Richtungen geführt.

13:51 Uhr: Teilweise habe die Rettung einzelner Personen 2,5 Stunden gedauert, geben die Einsatzleiter bekannt.

13:46 Uhr: Auf Nachfrage erläutert Dobrindt noch einmal die Funktionsweise des PBZ-90-Systems.

13:43 Uhr: Joachim Herrmann bestätigt: auch Rettungskräfte aus Österreich waren im Einsatz - er dankt "für die solidarische Unterstützung".

13:41 Uhr: Hervorragendes Wetter erleichterte vor allem die Luftrettung. Auch die hohen Temperaturen waren von Vorteil.

13:39 Uhr: Um 6:50 Uhr meldete die Leitstelle Rosenheim einen sogenannten ManV (Massenanfall an Verletzen).

13:38 Uhr: Auch Kopp spricht von "dramatischen Verletzungen" bei den Opfern. Hauptaugenmerk würde nun auf die Ermittlung der Unglücksursache gelegt. Die Sanitätseinsatzleitung hat nun das Wort.

13:37 Uhr: Noch zwei Personen würden momentan vermisst. Die Polizei ermittelt.

13:36 Uhr: Start der Faschingsferien war ein Glücksfall, so Kopp. Sonst wären die Züge wahrscheinlich mit viel mehr Menschen besetzt gewesen.

13:35 Uhr: Polizei geht davon aus, dass die Züge mit rund 150 Fahrgästen besetzt waren.

13:34 Uhr: Der letzte Dank des bayerischen Innenministers gilt den Helfern am Unglücksort. Robert Kopp, Polizeipräsident Oberbayern Süd übernimmt das Wort.

13.33 Uhr: Die Aufklärung des Unglücks laufe auf Hochtouren, man müsse aber die Auswertung der Blackboxen abwarten.

13:31 Uhr: Helfer wurden "psychisch strapaziert - mit physischem Leid und unglaublichen Verletzungen".

13:29 Uhr: Herrmann: "Können aufgrund der Lage davon ausgehen, dass sich die Zugführer nicht gesehen haben."

13:27 Uhr: Die Rettung gestalte sich aufgrund der Lage am Mangfallkanal schwierig - deswegen seien auch 10 Rettungshubschrauber zum Einsatz gekommen.

13:26 Uhr: Im Einsatz seien 215 Beamte der bayerischen Polizei, 50 Beamte der Bundespolizei, 180 Feuerwehrleute aus der gesamten Region, 200 Helfer von Rettungsdiensten, darunter auch von Berg- und Wasserwacht und 30 Helfer vom Technischen Hilfswerk.

13:25 Uhr: Herrmann: "Ich war davon überzeugt, dass so etwas heute trotz der Investitionen, die wir gemacht haben, rein technisch gar nicht mehr möglich wäre."

13:23 Uhr: Man arbeite mit "höchstem Nachdruck" an der Aufklärung der Unfallursache. Joachim Herrmann übernimmt das Wort.

13:21 Uhr: Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Horst Seehofer stünden im engen Kontakt mit Dobrindt und übermitteln ihren Dank an die Rettungskräfte vor Ort.

13:20 Uhr: Die Züge verfügen über Blackboxen, zwei seien bereits gesichert worden, eine dritte würde momentan noch gesucht. Man erwarte sich durch die Auswertung neue Erkenntnisse. Genauere Angaben zum Unfallhergang gebe es deswegen noch nicht.

13:19 Uhr: Die Strecke sei mit einem PZB-90-System (Punkt-Zugsicherungs-Beeinflussungssystem) gesichert. Die Anlage solle Züge zwangsbremsen, wenn sie sich unberechtigt in einem Abschnitt aufhalten würden.

13:18 Uhr: Es sei eine "schwere Stunde in der Geschichte des Zugverkehrs in Deutschland". Dobrindt bedankt sich weiterhin bei den zahlreichen Helfern des Einsatzes.

13:16 Uhr: 100 Km/h seien in dem Streckenabschnitt erlaubt. Man könne davon ausgehen, dass die beiden Zugführer aufgrund der Lage des Unglücksortes in einer Kurve sich wohl nicht gesehen hätten.

13:15 Uhr: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt spricht von "erschreckenden Bildern" am Unfallort. Die Züge müssen wohl mit hoher Geschwindigkeit aufeinander geprallt sein.

13:12 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt.

Horst Seehofer drückt Opfern sein Beileid aus

13:11 Uhr: Gleich soll die Pressekonferenz beginnen. Herrmann und Dobrindt sind bereits vor Ort.

13:09 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zeigt sich tief betroffen über das Zugunglück in Bad Aibling: "Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser schweren Katastrophe und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausspreche. Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt. Die Unglücksursache muss nun schnell aufgeklärt werden."

13:00 Uhr: Nun hat sich auch der Betreiber der Meridian-Züge, die Bayerische Oberland GmbH, geäußert: "Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund eines schweren Unfalls ist unsere Seite derzeit eingeschränkt erreichbar. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH zeigt sich tief erschüttert von dem schweren Zugunglück bei Bad Aibling und spricht allen Betroffenen ihr Mitgefühl aus. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir derzeit erst einmal operativ alle notwendigen Maßnahmen treffen."

12:57 Uhr: Im Polizeipräsidium Oberbayern Süd wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 08031 / 2003180 können besorgte Bürger sich nach Angehörigen erkundigen.

12:55 Uhr: Mehrere hundert Helfer von Rettungsdiensten, Feuerwehren und der Polizei aus der gesamten Region seien seit dem frühen Morgen im Einsatz. Der Notruf sei um 6:48 Uhr eingegangen.

12:54 Uhr: Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat neue Zahlen veröffentlicht: Bislang mussten 9 Tote, 18 Schwerverletzte und etwa 90 Leichtverletzte geborgen werden.

12:50 Uhr: Die angekündigte Pressekonferenz findet jetzt um 13:00 Uhr statt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wladimir Putin drückt Mitgefühl für Opfer aus

12:45 Uhr: Auch international ist die Anteilnahme am Zugunglück bei Bad Aibling groß. Der russische Präsident Wladimir Putin drückt nach dem Unglück in Oberbayern sein Mitgefühl aus: "Die Katastrophe mit vielen Verletzten und leider auch Toten ruft in Moskau Trauer hervor", sagte Putin dem Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge in Moskau. Putin hatte erst vor wenigen Tagen bei einem Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in Russland von "besonderen Beziehungen" zwischen Moskau und München gesprochen.

12:35 Uhr: Nun hat auch die Polizei die Informationen des "Bayerischen Rundfunks" bestätigt: Die Opferzahl steigt auf neun.

12:29 Uhr: Kurz nach dem Unglück wurde bereits Erste Hilfe geleistet: "Wir brachten Zuginsassen alle an den Damm, nur einen Mann mit dem gebrochenen Bein konnten wir nicht transportieren. Kurz darauf kamen die ersten Rettungskräfte. Aus den zertrümmerten Teilen des Zugs kamen Hilferufe, aber man konnte in der Dunkelheit nichts tun. Außerdem blitzte immer wieder die Oberleitung auf. Wir hätten gerne mehr rausgeholt, aber ohne Gerät hatten wir keine Chance." Das berichtet das Portal "rosenheim24" in einem Interview mit einem der Opfer des Zugunglücks.

12:27 Uhr: Das Portal "rosenheim24" konnte mit einem Opfer des Zugunglücks bei Bad Aibling sprechen. Der Mann schildert die Sekunden vor dem Zusammenstoß: "Man merkte wie der Zug abrupt bremste und schon krachte es unwahrscheinlich und das Licht ging aus."

Opferzahl in Bad Aibling steigt auf neun

12:25 Uhr: Unter den Toten sind nach Informationen des BR auch die beiden Lokführer und die beiden Zugbegleiter.

12:21 Uhr: Laut dem "Bayerischen Rundfunk" erhöht sich die Opferzahl nun auf neun. Das habe die Polizei bestätigt.

12:20 Uhr: Die Pressekonferenz wird sich anscheinend bis 13 Uhr verzögern.

12:10 Uhr: Bei der Pressekonferenz werden Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den Journalisten Rede und Antwort stehen.

12:05 Uhr: Die angekündigte Pressekonferenz verschiebt sich noch um ein paar Minuten.

11:55 Uhr: In wenigen Minuten soll eine Pressekonferenz zum Zugunglück bei Bad Aibling beginnen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

11:46 Uhr: Nach Angaben des Ministers steht im Moment die Bergung der Verletzten im Vordergrund: "Die Bergung am Ufer der Mangfall ist nicht einfach, aber es sind jetzt genügend Rettungskräfte vor Ort. Was hier schief gelaufen ist in der Abstimmung zwischen den einzelnen Startbahnhöfen, von denen die einzelnen Züge gekommen sind - das muss jetzt näher ermittelt werden."

11:45 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist vor Ort und äußert sich: "Wir wissen nicht, ob nicht noch mehr Tote in den verkeilten Zügen gefunden werden. Das ist wirklich schrecklich. Das ist schon eines der großen Eisenbahnunglücke in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland und speziell bei uns in Bayern."

11:40 Uhr: Ob es sich bei dem Unglück um menschliches Versagen oder um einen technischen Defekt handelt, ist bislang nicht bekannt. Auch ob sich Schüler im Zug befunden haben, ist bislang unklar. Das meldet die "Tagesschau".

11:30 Uhr: Die unmittelbaren Bergungsmaßnahmen seien vorerst abgeschlossen geben die Behörden vor Ort bekannt. Bislang gebe es noch keine Erkenntnisse zur Unfallursache. Über die Identität der Toten wolle man vorerst noch keine Angaben machen.

Blutspendedienst München ruft zu Spenden auf

11:25 Uhr: Der Blutspendedienst München ruft auf seiner Homepage zum Spenden von Blut auf: "Liebe Blutspenderinnen und Blutspender, aufgrund des tragischen Zugunglücks im Landkreis Rosenheim besteht akut ein deutlich erhöhter Bedarf an lebensrettenden Blutkonserven. Deshalb bitten wir Sie, gerade jetzt einen unserer mobilen Spendetermine wahrzunehmen oder in unsere Blutspendezentrale zu kommen. Im Namen der kranken und verletzten Mitmenschen, die dringend auf eure Spende angewiesen sind, sagen wir ein herzliches Dankeschön!"

11:18 Uhr: Laut Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll es sich bei einem der Toten um einen der beiden Zugführer handeln.

11:14 Uhr: Die Polizei hat neue Zahlen veröffentlicht: Man gehe inzwischen von 8 Toten, über 50 Schwerverletzten und rund 100 Leichtverletzten aus. Es sei allerdings nicht auszuschließen, dass sich noch weitere Opfer im Zug befänden.

11:08 Uhr: Wegen des Zugunglücks bei Bad Aibling haben mehrere Gemeinden der Umgebung ihre Faschingsumzüge abgesagt, wie "Radio Charivari" berichtet - darunter Bad Aibling und Kolbermoor.

11:05 Uhr: Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilt, befindet sich Minister Alexander Dobrindt bereits auf dem Weg zur Unfallstelle bei Bad Aibling. Auch sein Mitgefühl gelte den Opfern der Katastrophe.

Opferzahl bei Zugunglück bei Bad Aibling steigt auf acht

11:00 Uhr: Laut Informationen des bayerischen Rundfunks geht die Polizei inzwischen von acht Toten aus.

10:50 Uhr: Das Bayerische Rote Kreuz ist mit einem Großaufgebot im Einsatz: "Alles, was Räder hat, ist vor Ort", sagte der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Rosenheim. Alle verfügbaren haupt- und ehrenamtlichen Kräfte in der Region seien zusammengezogen worden.

10:45 Uhr: Bahnchef Rüdiger Grube äußert sich zum schweren Zugunglück bei Bad Aibling: "Wir sind tief bestürzt über den Unfall. Den Verletzten und den Angehörigen der Unfallopfer gehört unser tiefes Mitgefühl. Ich habe bereits der Bayerischen Oberlandbahn meine Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. Selbstverständlich unterstützen wir die ermittelnden Behörden bei der Aufklärung der Unfallursache. Ich möchte den Rettungskräften und allen Helfern vor Ort für ihren schweren Einsatz ausdrücklich danken."

10:37 Uhr: Die Rettungskräfte haben auch drei Stunden nach dem Unglück an der schwer zugänglichen Stelle noch keinen kompletten Überblick - das Unglück hatte sich am Morgen um kurz vor 7:00 Uhr ereignet.

10:35 Uhr: Unter den Verletzen sind 40 Schwer- und 15 Schwerstverletzte, wie ein Polizeisprecher vor Ort mitteilt. Es ist nicht auszuschließen, dass in den Zügen noch weitere Tote gefunden werden.

10:30 Uhr: Das ist der aktuelle Stand der Dinge: Bei dem Zusammenstoß zweier Meridian-Nahverkehrszüge in der Nähe von Bad Aibling sind nach Angaben der Polizei vier Menschen ums Leben gekommen, es gab etwa 90 Verletzte.

mit Material der dpa

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