Nach dem Zugunglück von Bad Aibling setzen die Einsatzkräfte mit Tagesanbruch die Bergung der beiden Züge fort. In der Nacht waren die Arbeiten unterbrochen worden. "Grund dafür war das schlechte Wetter. Ferner spielte eine Rolle, dass die Einsatzkräfte eine Pause brauchten", sagte ein Sprecher.

Nach dem Zugunglück von Bad Aibling setzen die Einsatzkräfte am Donnerstag mit Tagesanbruch die Bergung der beiden Züge fort. In der Nacht waren die Arbeiten unterbrochen worden.

Helfer von Unglücken erleben oft traumatische Situationen.

"Grund dafür war das schlechte Wetter. Ferner spielte eine Rolle, dass die Einsatzkräfte eine Pause brauchten", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen. Die Bergung der verunglückten Züge werde voraussichtlich noch zwei Tage dauern. "Sollte sie in dieser Zeit nicht abgeschlossen sein, wird auch am Wochenende weitergearbeitet."

Spezialkräne im Einsatz

Die verkeilten Waggons sollen zunächst voneinander getrennt und dann in Teilen geborgen werden. Zwei Spezialkräne aus Fulda und Leipzig waren dafür nach Oberbayern gekommen.

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Bad Aibling: Tote und Verletzte bei Zugunglück in Bayern

Bei Bad Aibling (Oberbayern) ereignete sich am Dienstagmorgen ein schwereres Zugunglück. Zwei Personenzüge prallten frontal aufeinander. Bei dem Unfall kamen mehrere Menschen ums Leben, rund 150 Personen sind verletzt.

Die geborgenen Teile sollen anschließend nach Kolbermoor und Bad Aibling transportiert werden. Danach sollen das Gleis und die Oberleitung repariert werden. Die Aufräumarbeiten werden durch die selben Umstände erschwert wie zuvor die Rettung der Opfer: Die Unglücksstelle liegt in einem Waldstück an einer Hangkante, die steil zu einem Kanal abbricht, und ist nur schwer zu erreichen.

Bei dem schweren Zugunglück in Oberbayern waren am Dienstag zehn Menschen ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt.

Mehr Infos zum Zugunglück bei Bad Aibling© dpa