Bei Bad Aibling (Oberbayern) ereignete sich am Dienstagmorgen ein schwereres Zugunglück. Zwei Personenzüge prallten frontal aufeinander. Bei dem Unfall kamen mehrere Menschen ums Leben, rund 150 Personen sind verletzt.

In der Nähe von Bad Aibling (Oberbayern) ereignete sich am Dienstagmorgen ein Zugunglück. Zwei Nahverkehrszüge stießen frontal aufeinander.
Bei dem Unglück kamen nach Angaben der Bundespolizei bislang zehn Menschen ums Leben, 150 Personen seien verletzt worden. Nach Polizeiangaben befinden sich darunter zahlreiche Schwerstverletzte.
Die Unfallstelle des schweren Zugunglücks bei Bad Aibling.
Die beiden Züge waren auf der Strecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen unterwegs, als der Unfall passierte.
Es sind mehrere Hundert Einsatzkräfte vor Ort.
Ein Rettungshubschrauber startet nahe der Unfallstelle, um Verletzte zu bergen.
Weitere Rettungshubschrauber stehen für den Abtransport der Verletzten bereit.
Das Unglück ereignete sich gegen 6:40 Uhr. Die Polizei teilte mit, dass einer der beiden Züge entgleiste und dabei mehrere Waggons umkippten.
Bei den beiden verunglückten Zügen handelt es sich um zwei Meridian-Züge der privaten Bayerischen Oberlandbahn.
Die Waggons wurden bei dem Zusammenstoß teilweise völlig auseinandergerissen.
Die Helfer arbeiten unter schwierigen Bedingungen. Die Unfallstelle liegt am abschüssigen Mangfall-Ufer.
Mehrere hundert Helfer sind an der Unglückstelle bei Bad Aibling und versuchen, weitere Personen aus den Zügen zu befreien.
Über die Identität der Toten wurden bisher keine Angaben gemacht.
Die Verletzten werden mit Helikoptern von der Unfallstelle abtransportiert.