Es traf die Pendler im morgendlichen Berufsverkehr: Bei einem Zugunglück in Oberbayern sind bei Bad Aibling gab es Tote und zahlreiche Verletzte. Dass es nicht noch mehr Opfer gab, liegt auch an den Schulferien.

Bei dem Frontalzusammenstoß auf der Strecke Holzkirchen-Rosenheim waren am Dienstagmorgen zwei Nahverkehrszüge auf einer eingleisigen Strecke zusammengestoßen.

Die Rettung der Opfer von der Unglücksstelle in einem schwer zugänglichen Waldstück gestaltete sich schwierig, da die Gleise direkt neben dem Fluss Mangfall an einer Hangkante liegen.

Bahn-Chef Rüdiger Grube hat den Verletzten und Angehörigen sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen. "Wir sind tief bestürzt über den Unfall. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten und bei den Verletzten."

Weitere Reaktionen zum Zugunglück in Bad Aibling:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "In Gedanken bin ich auch bei den zahlreichen Verletzten, die mit den Folgen des Unglücks ringen. Ich vertraue darauf, dass die zuständigen Behörden alles daran setzen werden, aufzuklären, wie es zu diesem Unglück kommen konnte."

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): "Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser schweren Katastrophe und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausspreche. Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt."

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): "Das sind Bilder, die einen natürlich auch sehr stark emotional belasten, weil man sich nicht vorstellen kann, dass solche Unglücke auch bei uns vorkommen können."

Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer: "Aus einem Tag der Unbeschwertheit ist ein Tag tiefer Trauer geworden."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU): "Wir wissen nicht, ob nicht noch mehr Tote in den verkeilten Zügen gefunden werden. Das ist wirklich schrecklich. Das ist schon eines der großen Eisenbahnunglücke in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland und speziell bei uns in Bayern."

FC Bayern München: "Unsere Gedanken sind bei den Opfern des tragischen Zugunglücks bei Bad Aibling und ihren Familien."

Bernd Rosenbusch (Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn): "Der Unfall ist ein Riesenschock für uns. Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeitern zu helfen."

Bildergalerie starten

Bad Aibling: Tote und Verletzte bei Zugunglück in Bayern

Bei Bad Aibling (Oberbayern) ereignete sich am Dienstagmorgen ein schwereres Zugunglück. Zwei Personenzüge prallten frontal aufeinander. Bei dem Unfall kamen mehrere Menschen ums Leben, rund 150 Personen sind verletzt.

Mehr Infos zum Zugunglück bei Bad Aibling© dpa