Die AfD und die FPÖ beschließen eine Kooperation: Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland will mit der österreichischen FPÖ enger zusammenarbeiten.

Die Alternative für Deutschland (AfD) und die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) haben eine engere Kooperation beschlossen.

Auf der Konferenz "Visionen in Europa" in Düsseldorf habe man die "Blaue Allianz" beschlossen, teilte der AfD-Landesverband Bayern mit.

Dies bedeute, "dass ab sofort Mitglieder der AfD zu ihren Veranstaltungen auch Redner aus den Reihen der FPÖ einladen können und umgekehrt", schreibt die AfD in einer öffentlichen Mitteilung.

Mit ihrer extremen Wortwahl verfolgen AfD und Pegida gleich mehrere Ziele.

Die Summe der Gemeinsamkeiten sei groß - "vor allem zu liberalen Positionen, mit Erhalt der bürgerlichen Freiheitsrechte und rechtsstaatlicher Positionen auch im Interesse der jeweiligen Länder".

Der bayerische AfD-Landesvorsitzenden Petr Bystron betonte, dass die Zusammenarbeit aus geografischen Gründen ihren Schwerpunkt zunächst in der bayerisch-österreichischen Grenzregion im Raum Salzburg und Passau haben werde.

International sollen weitere ähnlich "wirtschaftsliberale und wertkonservative Parteien" gefunden werden, mit denen man zusammenarbeiten könne. Dafür habe man derzeit die Schweiz und Tschechien im Blick.

Zur Konferenz "Visionen für Europa" mit 1.000 Teilnehmern waren AfD-Bundessprecherin Frauke Petry und Heinz-Christian Strache, Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) geladen. (far)