Jakarta (dpa) - Anschläge islamischer Fanatiker in Indonesien haben schon viele Menschen das Leben gekostet.

Juli 2009: Bei Bombenexplosionen in den Hotels Ritz Carlton und Marriott in Jakarta sterben mindestens neun Menschen.

Dezember 2005: Eine Bombe explodiert auf einm vorwiegend von Christen besuchten Markt in Palu auf der Insel Sulawesi. Mindestens sieben Menschen werden getötet.

Oktober 2005: Bei Selbstmordattentaten auf Restaurants im Süden der Ferieninsel Bali kommen mehr als 20 Menschen ums Leben. Die Polizei vermutet, dass die radikal-islamische Organisation Jemaah Islamiyah mit Verbindung zu Al-Kaida hinter den Anschlägen steckt.

Mai 2005: Bei einem Bombenanschlag auf einen Markt in Tentena auf Sulawesi sterben mindestens 22 Menschen.

September 2004: Vor der australischen Botschaft in Jakarta explodiert eine Autobombe. Elf Menschen sterben.

August 2003: Vor dem Marriott-Hotel in Jakarta kostet ein Attentat zwölf Menschen das Leben.

Oktober 2002: Autobomben reißen auf Bali 202 Menschen in den Tod. Hunderte werden verletzt, als zwei Nachtclubs in Flammen aufgehen. Eine dritte Bombe explodiert vor dem US-Konsulat in der Hauptstadt Denpasar, wo aber niemand zu Schaden kommt. Jemaah Islamiyah bekennt sich zu der Tat.© dpa