Bei Anschlägen auf drei Hotels in der Elfenbeinküste sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Unter den Toten sollen sich auch vier westliche Ausländer befinden, teilte die Polizei mit.

Schock und Trauer in Grand Bassam: Mehrere bewaffnete Männer hatten am Sonntag rund 40 Kilometer südöstlich der Wirtschaftsmetropole Abidjan in der Elfenbeinküste das Feuer auf Hotelbesucher eröffnet. Mindestens zwölf Menschen wurden dabei getötet. Laut dem lokalen Polizeisprecher Bredou M'Bia seien auch vier westliche Ausländer unter den Todesopfern.

Sicherheitskräfte fahren in Richtung Grand Bassam in Abidjan, Elfenbeinküste

Zahl der Toten könnte steigen

"Es ist zu früh, um zu sagen, ob wir es mit einem Terroranschlag zu tun haben", obwohl die Vorgehensweise darauf hindeute, sagte Innenminister Ahmed Bakayoko. Die Identität der Angreifer konnte zunächst nicht festgestellt werden.

Nach Angaben eines Mitarbeiters in einem Krankenhaus in Abidjan wurden in Folge der Anschläge mehr als 20 Schwerverletzte in das Krankenhaus eingeliefert. Die Zahl der Toten könnte demnach steigen.

Drei Hotels angegriffen

"Einer der Attentäter, den ich gesehen habe, war wie ein Dschihadist gekleidet - mit einem langen Gewand und Bart", sagte der Touristenführer und Augenzeuge Sékou Diarra. Die drei angegriffenen Hotels - "La Paillote", "Etoile du Sud" und "Koral Beach" - seien auch bei westlichen Besuchern beliebt, die sich vor allem an Sonntagen an den Stränden aufhalten, so Diarra.© dpa

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