Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa

Es ist die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa und Deutschland. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Allein in diesem Jahr werden in Deutschland über 800.000 Asylbewerber erwartet. Wie groß die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Deutschland und Europa mit den Flüchtlingen umgehen und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Bei einem Flüchtlingsunglück im Mittelmeer könnten nach Angaben von Überlebenden hundert Menschen ums Leben gekommen sein. Angeblich waren 650 Menschen an Bord des gekenterten Schiffes.

Weit schneller als erwartet hat die griechische Polizei die Räumung des Flüchtlingslagers Idomeni unweit der Grenze zu Mazedonien abgeschlossen. Innerhalb von drei Tagen brachten die Behörden rund 4.000 Flüchtlinge mit Bussen in andere Aufnahmezentren, wie die Polizei am Donnerstag bilanzierte.

Auf der Flüchtlingsroute zwischen Libyen und Italien ist wieder ein Boot gesunken - für mindestens 20 Menschen kam jede Hilfe zu spät. Von einer Hilfsorganisation kamen unbestätigte Hinweise, nach denen es zunächst nach einer noch viel größeren Katastrophe aussah.

Unweit der libyschen Küste ist am Donnerstag erneut ein Flüchtlingsboot mit mindestens 100 Menschen an Bord gesunken.

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Die Bundesregierung hat am Mittwoch das Integrationsgesetz beschlossen, das Flüchtlingen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern und sie zugleich bei der Integration in die Pflicht nehmen soll.

Verhältnisse in Flüchtlingslager bei Idomeni wurden immer schlimmer.

Die Lage in dem "Wilden Camp von Idomeni" am Grenzzaun zu Mazedonien hat sich zuletzt immer mehr verschlechtert. Der griechische Staat will unter das Kapitel nun einen Schlussstrich ziehen. Die Räumung beginnt ohne Gewalt.

Die griechischen Behörden haben damit begonnen, das Flüchtlingslager in Idomeni schrittweise zu räumen.

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Das provisorische Flüchtlingslager im nordgriechischen Grenzort Idomeni soll geräumt werden.

In der Europäischen Union herrscht nach "Spiegel"-Informationen Ärger darüber, dass die Türkei im Rahmen des Flüchtlingsabkommens hochqualifizierte Syrer nicht in die EU ausreisen lässt. Wie das Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtete, kritisieren mehrere europäische Regierungen, dass unter den Aufnahmekandidaten auffallend viele Härtefälle seien.

Nach der Vereinbarung zwischen der Türkei und der EU gewinnt der Landweg nach Europa für Flüchtlinge wieder an Bedeutung. Schleuser weichen vor allem auf die wenig bewachte Grenze zwischen der Türkei und Bulgarien aus.

Das Flüchtlingslager Idomeni an der nordgriechischen Grenze wird mit Strukturen organisierter Kriminalität zu einem immer größeren Problemfall. Wie griechische Medien am Mittwoch weiter berichteten, soll ein Eisenbahnwaggon zu einem Bordell umfunktioniert worden sein.

Für Syrer wird die Flucht in die Türkei immer gefährlicher. Flüchtlinge berichten von Misshandlungen und Schüssen auf Kinder.

Videoaufnahmen aus Idomeni vom Sonntag zeigen den Einsatz von Blendgranaten und Tränengas. Menschen geraten in Panik, einige kollabieren.

Bayern und die Bundesregierung haben sich darauf geeinigt, dass an den Grenzen weiter kontrolliert werden soll. Zugleich wird der Freistaat nicht gegen die Flüchtlingspolitik des Bundes vor dem Verfassungsgericht klagen - zumindest vorerst.

Auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien werden Menschen an der Grenze von türkischen Soldaten beschossen: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erhebt schwere Vorwürfe gegen die Türkei.

Slowakische Zöllner schießen auf ein mutmaßliches Schleuser-Auto. Eine Frau aus Syrien wird getroffen. Die Polizei knausert mit Informationen.

Vor der Entscheidung über die Visafreiheit für Türken wächst die Kritik an dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten EU-Türkei-Abkommen.

Die Lage an der österreichisch-italienischen Grenze spitzt sich zu: Bei Protesten am Brenner liefern sich die Demonstranten einen Schlagabtausch mit der Polizei.

Der Widerstand der EU-Kommission ist Österreich egal: Die Regierung in Wien ist nach SPIEGEL-Informationen entschlossen, bei einem wachsenden Flüchtlingsandrang aus Italien am Brenner Grenzkontrollen zu starten.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat einen Vorschlag der EU-Kommission heftig kritisiert, jene EU-Länder, die sich gegen eine Umverteilung von Flüchtlingen sperren, hohe Strafen zahlen zu lassen.

Für die Türkei könnte dieser Mittwoch ein großer Tag werden. Wenn alles nach Plan läuft, wird die EU-Kommission empfehlen, die Visumpflicht für türkische Staatsbürger aufzuheben. In der EU ist allerdings nicht jedem wohl bei dem Thema. Sind die Risiken der Visaliberalisierung überschaubar? Fragen und Antworten.

Es wird keine Klage gegen die Bundesregierung geben - vorerst zumindest. Das hat der Freistaat Bayern im Hinblick auf den Streit um die Flüchtlingspolitik beschlossen. Grund für die Kehrtwende seien die zurückgegangenen Flüchtlingszahlen.

Die Balkanroute ist dicht, doch zentrale EU-Länder wittern in der Flüchtlingskrise neue Gefahren. Daher sollen die Grenzen weiter kontrolliert werden. Berlin steht diesmal an der Spitze der Bewegung.

Die österreichische Regierung bereitet die Schließung des Brenner-Passes an der Grenze zu Italien vor, um in einer "Extremsituation" nicht von Flüchtlingen "überrannt" zu werden. Das kündigt Österreichs neuer Innenminister Wolfgang Sobotka bei seinem Besuch in Berlin an.

Österreich kann in der Flüchtlingskrise künftig einen "Notstand" ausrufen. Als Folge hätten Schutzsuchende kaum mehr eine Chance auf Asyl. Das ist die Konsequenz der Novellierung des Asylrechts, die das österreichische Parlament am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit beschlossen hat.

Kein Schutzsuchender will aus Griechenland in die Türkei zurück. Die Menschen sind enttäuscht und verzweifelt. Die Spannungen entladen sich.

Angela Merkel zeigt CSU-Chef Seehofer die kalte Schulter - und erklärt die bayerischen Forderungen in der Flüchtlingspolitik für unbegründet.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat drei Monate nach seinem Protestbrief gegen den Flüchtlingskurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Antwort bekommen - der Inhalt soll aber vorerst unter Verschluss bleiben. Die "Süddeutsche Zeitung" hat jedoch nach eigenen Angaben Einblick in den Inhalt des Schreibens.

Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge in Deutschland geht zwar zurück. Bundesländer und Kommunen haben aber alle Hände voll zu tun mit der Integration der bereits ...

Angela Merkel hat unter anderem für ihren humanitären Einsatz für Flüchtlinge den renommierten Four-Freedoms-Award erhalten. Aber ist diese Auszeichnung auch wirklich gerechtfertigt? Von der Willkommenskultur des Vorjahres hat sich die Kanzlerin schließlich längst verabschiedet.

Wer nimmt wann wie viele Syrien-Flüchtlinge aus der Türkei auf? Über diese Frage herrschte in der EU wochenlang Unklarheit. Jetzt gibt es einen Fahrplan.

Sicherheitsmitarbeiter in einer Erstaufnahmeeinrichtung in München sollen Flüchtlinge erpresst haben. Nun hat die Firma reagiert und die beschuldigten Mitarbeiter entlassen.

Wer nimmt wann wie viele Syrien-Flüchtlinge aus der Türkei auf? Über diese Frage herrschte in der EU wochenlang Unklarheit. Jetzt gibt es offensichtlich einen guten Vorschlag.

Zwischen der Türkei und der EU bahnt sich ein heftiger Streit an. Ankara droht, den Flüchtlingsdeal platzen zu lassen, sollte Brüssel keine Visafreiheit gewähren.

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat unter Berufung auf Augenzeugen bestätigt, dass sich im Mittelmeer eine neue Flüchtlingstragödie mit möglicherweise Hunderten Toten ereignet hat.

Hunderte Flüchtlinge, hieß es am Montag, sollen im Mittelmeer ertrunken sein. Doch offiziell ist das nicht bestätigt, die Verwirrung ist groß. Was wir über das vermeintliche Unglück wissen - und was nicht.

Der Besuch von Viktor Orban bei Altkanzler Helmut Kohl hatte Kontroversen ausgelöst. Der ungarische Ministerpräsident ist wegen seiner Flüchtlingspolitik umstritten. Nach dem Treffen bemühen sich alle um versöhnliche Signale - inklusive Kanzlerin Merkel.

Die Flucht nach Europa über das Mittelmeer ist gefährlich. Immer wieder kommen Migranten auf teils seeuntauglichen, überfüllten Booten um. Bei einer neuen Tragödie könnten ...

Im Mittelmeer hat sich nach italienischen Angaben erneut eine Flüchtlingskatastrophe ereignet. Die verunglückten Menschen waren demnach in Ägypten aufgebrochen.

Folgen der Flüchtlingskrise: Der Zustrom an Migranten reduziert Europas Wirtschaftsleistung. Grund sind die in vier Ländern eingeführten Grenzkontrollen. Der wirtschaftliche Schaden könnte zudem wachsen.

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) will Österreich bei möglichen Grenzkontrollen am Brenner logistisch unterstützen. "Die bayerische Staatsregierung prüft gerade, ob bayerische Beamte den österreichischen Kollegen bei den Kontrollen helfen können", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Auch Italien werde verstehen, dass das Durchwinken von Flüchtlingen kein politisches Konzept mehr sei.

Kann ein IQ-Test helfen, Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Saar-Innenminister Bouillon will das im Rahmen eines Modellprojekts testen. Der Koalitionspartner SPD wirft ihm ein menschenverachtendes Menschenbild vor.

Vor seinem Treffen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban am Dienstag hat Altkanzler Helmut Kohl (CDU) die Grenzöffnung für Flüchtlinge kritisiert. "Die Lösung liegt in den betroffenen Regionen. Sie liegt nicht in Europa. Europa kann nicht zur neuen Heimat für Millionen Menschen weltweit in Not werden", schrieb Kohl im Vorwort zur ungarischen Ausgabe seines Buchs "Aus Sorge um Europa", wie der "Tagesspiegel am Sonntag" berichtet.

Papst Franziskus will von seinem Besuch auf der griechischen Insel Lesbos mehrere Flüchtlinge mit in den Vatikan bringen. Die Flüchtlinge sollten aus den besonders "verletzlichen Gruppen" ausgewählt werden, die vor Inkrafttreten des umstrittenen Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei auf der Ägäis-Insel eingetroffen seien, sagte ein Vertreter der griechischen Behörde zur Koordinierung der Flüchtlingshilfe am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.

Vor dem mazedonischen Grenzzaun bei Idomeni ist es am Mittwoch erneut zu Ausschreitungen gekommen.

Das geplante "Grenzmanagement" am Brennerübergang zwischen Österreich und Italien erregt die Gemüter: Rom beschwert sich bei der EU-Kommission und verlangt eine Prüfung, ob die Kontrollen mit dem Schengen-Abkommen vereinbar sind.

AfD-Vize Alexander Gauland findet, man könne sich in der Flüchtlingsfrage "nicht von Kinderaugen erpressen lassen", Innenminister Thomas de Maizière erklärt, dass "wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen".

Historisch betrachtet ist es nichts Neues, doch fühlt es sich ungewohnt an: Das Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich ist angespannt. Am Dienstag treffen die Außenminister und Vertreter beider Länder aufeinander. Wie ernst zu nehmen ist der neueste Bruderzwist?

Sie war das Gesicht der Wiener Asylwende und eine Verbündete von Horst Seehofer gegen Angela Merkel: Johanna Mikl-Leitner tritt als Österreichs Innenministerin zurück. Wird nun alles anders? Es sieht nicht danach aus.