In die hitzige Debatte über Flüchtlinge schalten sich immer mehr Menschen ein - auch einfache Privatpersonen und Helfer. Ein besonderes Zeichen setzt dabei Raphaele Lindemann. Er ist seit vier Wochen in einem Erstaufnahmelager Arzt und beschreibt in einem bewegenden Post die wahren Zustände, die Flüchtlinge erleiden müssen.

Während der Flüchtlingskrise als Arzt in einem Erstaufnahmelager zu arbeiten, lässt Raphaele Lindemann ungefiltert sehen, welche Schicksale sich dort abspielen.

Kripo-Chef spricht Klartext über kriminelle Flüchtlinge und Vorurteile.

In einem Facebook-Post, in dem er die vielen Vorwürfe und Hetz-Aussagen gegen die Flüchtlinge kritisiert, macht er sich Luft.

Er erklärt dabei unter anderem, weshalb so viele Flüchtlinge mit einem Smartphone ankommen und wie hoch seiner Erfahrung nach der Anteil junger Männer ist.

Außerdem verteidigt er Bundeskanzlerin Angela Merkel und entkräftet das immer wieder wiederholte Vorurteil, Flüchtlinge würden der deutschen Bevölkerung das Geld wegnehmen.

Aber lesen Sie selbst:

Der Post wurde aktuell (Stand: 12:07 Uhr) von mehr als 121.000 Facebook-Nutzern geteilt. (abi)

Das Berliner Bündnis "Moabit hilft" hat sich in einer ersten Reaktion nach dem erfundenen Tod eines Flüchtlings "fassungslos" gezeigt. In einer Pressekonferenz am Vormittag zeigten sich zwei Helfer ziemlich wütend.