In einem Kindergarten im niedersächsischen Bleckede wurde ein Syrer nach heftigen Protesten der Eltern nicht eingestellt, so berichtet es die "Süddeutsche Zeitung".

Die Kita-Leiterin selbst hatte die Idee den syrischen Flüchtling befristet einzustellen.

Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge, wäre die Betreuung der Kinder nicht seinen Aufgabenbereich gefallen.

Auf heftige Vorbehalte der Eltern musste die Leiterin jedoch reagieren und kündigte in einem Aushang in der Kita an, dass der betroffene Syrer nun doch nicht beschäftigt werde.

Zudem war das Fehlen eines polizeilichen Führungszeugnisses ein weiterer Faktor, den syrischen Flüchtling nicht einzustellen.

Die Echtheit der Quelle wurden von der Deutschen Welle bestätigt.

Kirche und Diakonie in Niedersachsen reagieren empört und distanzieren sich von dem Schreiben: "Die Kita-Leitung hat eigenmächtig und unüberlegt gehandelt".

Dieses Interview geht unter die Haut: Der 42-jährige Safoan aus Syrien spricht über seine Situation und seine Gefühle. Der Flüchtling sagt: "Wenn die Situation besser und der Krieg beendet wären, würde ich das Interview sofort abbrechen und zurück zu meiner Familie laufen."

(ink)