Vor einem Wohnhaus für Flüchtlinge in Eisenach ist eine Rohrbombe gezündet worden. Verletzt wurde niemand. Auf dem Sprengsatz war ein Hakenkreuz, die Kripo ermittelt.

Nach der Zündung einer Rohrbombe vor einer Eisenacher Flüchtlingsunterkunft hat die Kriminalpolizei Gotha Ermittlungen aufgenommen. Auf der Bombe war ein Hakenkreuz. Es werde ein fremdenfeindlicher Hintergrund geprüft, hieß es.

Rechte Gewalt wird bedrohlicher. BKA macht Propaganda verantwortlich.

Durch die Bombe wurde niemand verletzt, auch am Haus entstand kein nennenswerter Schaden. Die Ermittlungen stehen einer Sprecherin zufolge ganz am Anfang, bislang haben sich keine Zeugen gemeldet.

Laut Polizei wurde die selbst gebaute Bombe - etwa 40 mal acht Zentimeter groß - bereits in der Nacht vom 3. zum 4. März gezündet. Eine Anzeige durch den Betreiber der Unterkunft sei aber erst Samstagabend eingegangen.

Die Sprecherin konnte nicht sagen, wie viele Flüchtlinge in der Unterkunft wohnen. Es handle sich um ein Mehrfamilienhaus.© SPIEGEL ONLINE