Die Atomgespräche mit dem Iran sind zwar noch nicht beendet. Am Donnerstagnachmittag trat US-Außenminister John Kerry dennoch den Rückflug von Wien in die USA an - allerdings nicht ohne Pannen.

Am Donnerstag ist in Wien eine weitere Gesprächsrunde zwischen den Vertretern der sogenannten 5+1-Gruppe (USA, China, Russland, Frankreich, Großbritannien sowie Deutschland) und dem Iran geplant. Auch Verhandlungsführerin Ashton und Sarif werden wieder erwartet.

Nicht mehr mit dabei ist US-Außenminister John Kerry. Er wollte am Donnerstag seine Rückreise in die USA antreten - doch sein Dienstflugzeug der US-Luftwaffe konnte wegen "technischer Probleme" nicht starten. Kerrys einziger Weg aus der österreichischen Hauptstadt zurück in seine Heimat führte somit über einen Linienflug, wie "ORF.at" berichtet.

Für Kerry und sein 40-köpfiges Gefolge ist es nicht die erste Flugzeug-Panne in diesem Jahr. Schon dreimal musste der Außenminister offenbar den Flieger wechseln, weil ihn seine Maschine im Stich ließ. Der iranische Ministerkollege soll sich laut Internetportal "al-Monitor" köstlich über die Panne in Wien amüsiert haben: "Also passiert das nicht nur bei unseren Flugzeugen", soll Mohammed Dschawad Sarif gesagt haben.

Nach jahrelangem Stillstand hatten sich die Beteiligten in einem Übergangsabkommen im vergangenen November in Genf eine Frist bis zum 24. November 2014 zur Lösung des Konflikts gesetzt. (ncs)