Wegen des Verdachts auf Sprengstoff in einer Postsendung ist die Hauptzufahrt des Kanzleramts am Mittwochvormittag abgesperrt worden. Es wurde jedoch kein Sprengstoff gefunden.

Am Bundeskanzleramt ist kein Sprengstoff gefunden worden. Alle Absperrungen wurden kurz vor 11.00 Uhr aufgehoben, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Es sei noch unklar, was sich in der verdächtigen Sendung befunden habe.

Die Hauptzufahrt des Kanzleramts war wegen des Verdachts auf Sprengstoff in einer Postsendung am Mittwochvormittag gesperrt worden. Nach dpa-Informationen hatte ein Sprengstoffhund bei der Vorab-Überprüfung vor der Hauptzufahrt angeschlagen.

Bei der routinemäßigen Vorab-Überprüfung der Post auf dem Gehweg vor der Zufahrt hatte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gegen 08.30 Uhr ein Sprengstoffhund angeschlagen. Ein Sprecher der Bundespolizei sprach von Auffälligkeiten bei der Postsendung. "Diese müssen weiter geklärt werden."

Ein Team von Sprengstoffexperten der Berliner Polizei untersuchte die verdächtige Post. Ob es sich um eine gefährliche Sendung handele, sei noch nicht klar, sagte der Polizeisprecher.

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Die Hauptzufahrt des Kanzleramts blieb zunächst gesperrt, das Areal war aber über weitere Zufahrten erreichbar. Das Kanzleramt selbst wurde nicht geräumt, die Kabinettssitzung begann planmäßig um 9.30 Uhr.© dpa