Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, kriminelle Ausländer deutlich schneller auszuweisen.

Das teilen Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Justizminister Heiko Maas mit. Demnach soll ein Straftäter ausgewiesen werden, wenn er wegen schwerwiegender Delikte zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde, unabhängig davon, ob die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde oder nicht.

Vor allem sexuelle Übergriffe sollen dabei strenger geahndet werden. Wenn ein Ausländer wegen Taten gegen die körperliche Unversehrtheit, das sexuelle Selbstbestimmungsrecht oder wegen Eigentumsdelikten in Serie zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt wird, solle er künftig mit Ausweisung zu rechnen haben, sagten de Maizière (CDU) und Maas (SPD) am Dienstag in Berlin.