(lp/cfl) - Politik ist ein schnelllebiges Geschäft. Fast so rasant wie die Themen wechseln auch die Akteure. Das Karussell von Aufstiegen, Skandalen und Ausstiegen wird wohl niemals an Fahrt verlieren.

Einige Namen sind trotzdem mit denkwürdigen, manchmal sogar historischen Momenten verbunden. Aber was machen Polit-Rentner wie Gerhard Schröder, Michail Gorbatschow oder Tony Blair heute?

Auf den nächsten Seiten sehen Sie, wie die weitere Karriere von einigen ehemaligen Ministern, Präsidenten und Senatoren verlaufen ist.

Gerhard Schröder

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) führte die erste rot-grüne Bundesregierung der BRD von 1998 bis 2005 an. In seiner ersten Wahlperiode (1998-2002) plante er den Atomausstieg und leitete damit die Energiewende ein, die später von der CDU gebremst werden sollte.

Mit seiner Agenda 2010 brachte er tiefgreifende Reformen des Arbeitsmarktes und des Sozialsystems auf den Weg, wobei ihn die Opposition unterstützte. Damit stieß er jedoch innerhalb seiner Partei und bei Teilen der Bevölkerung auch auf Ablehnung: Kritiker empfanden die Reformen als zu starke Einschnitte in das Sozialsystem.

Der Popularitätsschwund der Bundesregierung machte sich 2005 bei der verlorenen Landtagswahl in NRW bemerkbar. Nachdem Schröder die Vertrauensabstimmung verloren hatte, folgten vorgezogene Bundestagswahlen. Bei diesen verfehlte er die Mehrheit und zog sich aus der Politik zurück. Seitdem ist er als Rechtsanwalt, Lobbyist und Berater in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2006 arbeitet er unter anderem für das russische Unternehmen Gazprom; er ist Aufsichtsrat der Nord Stream AG, die die Erdgas-Leitung von Russland nach Deutschland baut und ist Berater mehrerer Unternehmen, darunter die Rothschild Bank.

Tony Blair

Anthony Charles Lynton Blair, bekannt auch als Tony Blair, fungierte von 1997 bis 2007 als Premierminister Großbritanniens. Er war der jüngste Labour-Partei-Vorsitzende und der erste Premier der Arbeiterpartei, der drei Amtszeiten in Folge regieren durfte.

Der Labour-Politiker machte sich um den Abschluss des Nordirland-Friedensabkommens verdient und vertrat im Vereinigten Königreich eine Politik der Mitte. Dabei nahm er auch Einsparungen im Sozialbereich vor, insbesondere bei der Gesundheitsfürsorge und Altersvorsorge. Diese eher konservativen Maßnahmen brachten ihm viel Kritik ein. Auch der mit den USA geführte Kriegseinsatz gegen den Irak schwächte sein Ansehen, da das nötige UN-Mandat fehlte. Die US-Administration und die britische Regierung hatten sich dabei auf Geheimdienstdokumente berufen, um ihren Angriff auf den Irak zu legitimieren. 2003 wurde jedoch bekannt, dass die Geheimdienstdokumente über irakische Urankäufe auf einer Fälschung beruhten.

Im Juni 2007 übergab Blair die Führung der Labour-Partei an Gordon Brown und trat als Premier zurück. Seitdem vertritt er als Sondergesandter die USA, die Vereinten Nationen, die Europäische Union und Russland im Nahost-Friedensprozess.

Michail Gorbatschow

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", lautet das bekannteste Zitat des ehemaligen KPdSU-Generalsekretärs Michail Gorbatschow. Der damals mächtigste Mann in der Sowjetunion soll diesen Satz zu Erich Honecker, Staatsratsvorsitzender der DDR, im Oktober 1989 gesagt haben.

Doch hat der Russe diese Worte so gegenüber Honecker nie benutzt. Das korrekte Zitat lautet: "Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren." Die griffigere bekannte Formel hatte Gorbatschows Sprecher Gennadi Gerassimow kurz danach vor Journalisten in Umlauf gebracht.

Nach dem Ende seiner politischen Laufbahn 1991 widmete sich Michail Gorbatschow der Musik. Zusammen mit Sophia Loren und dem amerikanischen Ex-Präsidenten Bill Clinton produzierte er eine Kinder-CD, die 2004 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Außerdem gründete Gorbatschow 1992 eine Stiftung für Frieden und Völkerverständigung, ein Jahr später die Umweltschutzorganisation "Internationales Grünes Kreuz".

Während der Ex-Politiker vor allem in Deutschland ein hohes Ansehen genießt, schätzen die Russen ihren ehemals mächtigsten Mann nicht. Das eigene Volk bringt Michail Gorbatschow mit dem Niedergang der Sowjetunion in Verbindung.

Joschka Fischer

Er war die Galionsfigur der Grünen: Joschka Fischer war der erste grüne Minister und machte 1985 im hessischen Landtag bei der Vereidigung für das Umweltressort mit seinen Turnschuhen Schlagzeilen. 1998 berief Gerhard Schröder den Realo zum Außenminister und Vizekanzler. Mit seinem diplomatischen Geschick erarbeitete sich Fischer international einen guten Ruf. Nach dem Ende der rot-grünen Koalition in Berlin schied der Wahl-Frankfurter 2005 aus der Bundesregierung aus.

Seitdem tanzt Joschka Fischer auf vielen Hochzeiten: Er reist zum Beispiel als gefragter Redner um den Globus. Im Jahr 2006 war er Gastprofessor an der amerikanischen Princeton-Universität und hielt dort Vorlesungen zum Thema "Internationale Krisendiplomatie". Außerdem arbeitet er seit September 2008 als politischer Berater für die Firma der Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright.

Ende 2009 engagierte BMW laut "heute" den Grünen-Politiker ebenfalls als Berater. Er soll den bayerischen Konzern demnach bei der Entwicklung seiner Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen. Die Energieunternehmen RWE und OMV verpflichteten den Ex-Außenminister der "Tagesschau" zufolge Mitte 2009 für ihre geplante Nabucco-Gaspipeline. Als Lobbyist soll Fischer offenbar Kontakte zu den beteiligten Ländern in Südosteuropa pflegen.

Roland Koch

Roland Koch, der ehemalige hessische Ministerpräsident, war von 1998 bis 2010 zudem Landesvorsitzender der Hessen-CDU. Bereits mit 14 Jahren trat der aus Eschborn bei Frankfurt stammende Sohn des früheren hessischen Justizministers der Jungen Union bei und arbeitete sich stetig nach oben.

Am 25. Mai 2010 kam dann das politische Aus: Auf einer Pressekonferenz gab Koch bekannt, zum 31. August 2010 von seinem Amt als Ministerpräsident zurückzutreten. Auch sein Landtagsmandat wollte er zu diesem Termin niederlegen. Als Grund für seinen Rückzug gab der Politiker schon damals an, in die Wirtschaft wechseln zu wollen.

Seit dem 1. März 2011 ist Koch Vorstandsmitglied beim deutschen Baukonzern Bilfinger Berger. Am 1. Juli 2011 übernahm er den Vorstandsvorsitz.

Helmut Kohl

Im Mai 2008 kam Helmut Kohl im Rollstuhl zu seiner Hochzeit angefahren. Die Feier mit seiner zweiten Ehefrau, Maike Richter, fand in der Kapelle einer Reha-Klinik in Heidelberg statt. Dort erholte sich der ehemalige Bundeskanzler von einem Sturz.

Zuvor war der Pfälzer 41 Jahre lang mit Hannelore Kohl verheiratet gewesen, die sich am 4. Juli 2001 das Leben nahm. Seit 1993 litt Kohls erste Frau an einer Lichtallergie, die am Ende offensichtlich mit starken Schmerzen verbunden war. Sie tötete sich offenbar mit einer Überdosis Schlaftabletten.

Zwischen 1982 und 1998 war Helmut Kohl Bundeskanzler. Er gilt als einer der Baumeister der deutschen Einheit. Nach seiner Zeit als Kanzler machte der Politiker vor allem mit der CDU-Parteispendenaffäre Schlagzeilen. 2001 beendete die Bonner Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wegen Untreue gegen Zahlung eines Bußgeldes von 300.000 Mark.

Lech Walesa

Weltweit gilt Lech Walesa als Symbol der friedlichen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa. 1978 gründete der Pole mit Gleichgesinnten an der Danziger Werft die Gewerkschaft Solidarnosc. Zehn Jahre später rang Solidarnosc mit Walesa an der Spitze dem kommunistischen Regime Zugeständnisse ab, die schließlich zur demokratischen Öffnung Polens führten.

1983 bekam er den Friedensnobelpreis. Von der Auszeichnung erfuhr Walesa über westliche Medienberichte. Der Nobelpreis stärkte sein Ansehen in Polen und unterstützte damit die politische Wende. Kurz nach dem Machtwechsel wählten die Polen den Arbeiterführer 1990 für fünf Jahre zu ihrem Präsidenten.

Zu seinem 65. Geburtstag im September 2008 waren bei unserem östlichen Nachbarn aber nicht nur Lobeshymnen zu hören, sondern auch die Vorwürfe ehemaliger Weggefährten. Die nationalkonservativen Zwillingsbrüder Jaroslaw und Lech Kaczynski versuchten, Walesa als Agenten des kommunistischen Geheimdienstes abzustempeln. In einem Buch der Kaczynski-nahen Organisation "Institut des Nationalen Gedenkens" ist außerdem zu lesen, dass der Ex-Arbeiterführer später belastende Dokumente vernichtet habe.

Hans-Dietrich Genscher

Den bewegendsten Augenblick in seiner Politiker-Karriere erlebte Hans-Dietrich Genscher wohl am 30. September 1989: Auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag verkündete der damalige Bundesaußenminister den geflüchteten DDR-Bürgern die freie Einreise nach Westdeutschland.

Als der geborene Hallenser die entscheidenden Worte vor den etwa 5.500 Wartenden aussprach, brach tosender Beifall aus. "Ich war innerlich völlig aufgewühlt, aber auch sehr glücklich", erinnerte sich Genscher später gegenüber der "Deutschen Welle".

1992 zog sich der FDP-Politiker aus der Bundesregierung zurück. Er war 1994 und 1995 Politologie-Honorarprofessor in Berlin. Bis 2010 arbeitete er als Anwalt und führt seit dem Jahr 2000 seine eigene Beratergesellschaft, die "Hans-Dietrich Genscher Consult GmbH". Mit seinen 85 Jahren meldet er sich nach wie vor zur Tagespolitik zu Wort.

Seit 1995 vergibt die Johanniter-Unfall-Hilfe den Hans-Dietrich-Genscher-Preis, mit dem die Organisation besonders aktive Lebensretter auszeichnet. Die Anerkennung ist dem Politiker gewidmet, weil sich Genscher als Bundesinnenminister intensiv um den Kauf von Rettungshubschraubern bemühte.

Al Gore

Al Gore ist durch und durch ein Umweltaktivist. Am 7.7.2007 fanden in sieben Städten sieben Megakonzerte statt, mit denen der ehemalige Vizepräsident der USA eine neue Umweltbewegung lostreten wollte. Zwar war "Live Earth" in der Tradition von "Live 8" und "Live Aid" mit über 100 beteiligten Bands und Interpreten und einem Millionen-Publikum ein Achtungserfolg, der große Schub blieb jedoch aus.

Als Vorsitzender der "Alliance For Climate Protection" will Al Gore die US-Amerikaner mit einer 300-Millionen-Dollar-Kampagne von der Verringerung der Treibhausgase überzeugen. Die Organisation finanziert sich durch Einnahmen von "Live Earth", dem Handbuch der Kampagne oder des Films "Eine unbequeme Wahrheit", aber auch durch Spenden.

Der Amerikaner wurde 2007 für sein grünes Engagement zusammen mit dem "Intergovernmental Panel on Climate Change" mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Einen Teil des Preisgeldes spendete er seiner Organisation "Alliance For Climate Protection".

US-Präsident Bill Clinton machte Gore 1993 zu seinem Stellvertreter, weil dieser der "New York Times" zufolge außenpolitische Erfahrung besaß und ein Umweltschützer sowie Familienmensch war. Der Computerfreak unterstützte in seiner Amtszeit als Vizepräsident die Technisierung der USA, die schließlich den Internet-Boom auslöste.

Lothar Späth

Als Lothar Späth am 13. Januar 1991 seinen Rücktritt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg verkündete, hatte er sich sicherlich nicht träumen lassen, was danach passierte: Schon im Juni desselben Jahres wurde er Geschäftsführer der Jenoptik GmbH. Als Vorstandsvorsitzender machte er das Unternehmen wenig später zur Aktiengesellschaft und gründete Chipfabriken in Malaysia, Singapur und Israel.

Ab 1997 moderierte er für vier Jahre beim Nachrichtensender n-tv die Talkshow "Späth am Abend". 2003 schied Lothar Späth bei Jenoptik aus und stieg bei der Investmentbank Merrill Lynch ein. 2005 war er deren Vorsitzender Geschäftsführer für Deutschland und Österreich. Außerdem ist Späth Honorarprofessor für Medien und Zeitdiagnostik in Jena, war Präsident der Industrie- und Handelskammer in Gera, Kurator für Hochschulentwicklung in China und wurde 2006 Aufsichtsratsvorsitzender der Holtzbrinck-Verlagsgruppe.

Lothar Späth ist ein Hans Dampf in allen Gassen. Als die Olympia-Bewerbung Leipzigs 2003 durch Vetternwirtschaft in Verruf kam, überredete der damalige Innenminister Otto Schily den Krisenmanager zur Mitarbeit. Doch auch der fleißige Schwabe konnte die olympischen Spiele 2012 nicht nach Sachsen holen.

Ein Ereignis jagt bei Späth das nächste, und so ist auch die Traumschiff-Affäre, die ihn als Ministerpräsident von Baden-Württemberg zu Fall brachte, für ihn schon lange Vergangenheit: Im Dezember 1990 tauchten Medienberichte auf, nach denen sich der CDU-Politiker Ferienreisen vom Elektronik-Konzern SEL bezahlen ließ. Wenige Wochen später gab Lothar Späth sein Amt ab.

Jimmy Carter

Zwischen 1977 und 1981 war Jimmy Carter Präsident der USA. Sein Vermächtnis ist umstritten, werfen Kritiker dem Politiker doch vor, die wirtschaftlichen Probleme seines Landes verschlimmert zu haben.

Nach dem Abschied aus dem Weißen Haus machte der Demokrat vor allem mit seinen sozialen Projekten Schlagzeilen. So baut der Ex-Präsident mit der christlichen Hilfsorganisation "Habitat For Humanity" in aller Welt Häuser für Obdachlose. Neben den US-Städten wie Houston, Detroit oder Los Angeles war Jimmy Carter auch schon in Mexiko, Vietnam oder Südafrika aktiv.

Außerdem engagiert sich der Demokrat mit seinem "Peace Center" weltweit für Frieden und Gesundheit. Das Zentrum organisierte etwa einen US-Besuch von chinesischen Schülern zur Präsidentenwahl 2008, schickte Beobachter zu einem Referendum in Ecuador und unterstützte eine Initiative in Haiti zur Bekämpfung von Malaria.

Außerdem ist der Friedensnobelpreisträger von 2002 auch als Krisenmanager bekannt. In Verhandlungen etwa mit Nordkorea, Nicaragua oder Bosnien konnte er sein diplomatisches Geschick beweisen.

Manfred Kanther

Die Frage "Was wurde aus Manfred Kanther?" ist nicht leicht zu beantworten. Nach dem Urteil zum CDU-Schwarzgeld-Prozess im September 2007 ist es still um den ehemaligen Innenminister geworden. Den Angaben der Rechtsanwalt-Suchmaschine "McAdvo" zufolge ist der gebürtige Schlesier noch als Jurist aktiv.

Trotz schwarzer Kassen und rechtsgültiger Verurteilung feierte die Wiesbadener CDU 2008 laut "Frankfurter Rundschau" dennoch ihren prominenten Mitstreiter: Manfred Kanther konnte auf 50 Jahre CDU-Mitgliedschaft zurückblicken. Laudator Gottfried Milde lobte in seiner Ansprache das "Herzblut" des Jubilars, mit dem er sich für die Partei eingesetzt habe. Weil er für die CDU in Hessen Bestes gewollt und viel erreicht habe, habe Kanther "Schwierigkeiten bekommen".

Zusammen mit Horst Weyrauch und Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein hatte Manfred Kanther in der Schweiz ab 1983 schwarze Konten angelegt, um Parteiaktivitäten zu finanzieren. Die Gelder tarnte das Trio als jüdisches Vermächtnis. Die wirkliche Herkunft der Finanzen konnten die Gerichte nicht eindeutig klären. Anfang 2000 war die Veruntreuung aufgeflogen.

Ronald Schill

Vor seiner politischen Karriere war Ronald Schill Insidern als "Richter Gnadenlos" bekannt. Der Jurist war laut "Spiegel" dafür berüchtigt, drastische Urteile zu fällen. 1999 musste sich Schill sogar wegen Rechtsbeugung selbst verantworten, weil er Beschwerden von Häftlingen nicht weitergeleitet haben soll. Im Dezember 2001 sprach ihn das Hamburger Oberlandesgericht von diesem Vorwurf jedoch frei.

Da war Schill durch den Wahlerfolg der "Rechtsstaatliche Offensive" schon Zweiter Bürgermeister der Hansestadt. Seine Partei stand für die Bekämpfung von Kriminalität, die Schill mit 250 neueingestellten Polizeibeamten stark eindämmen wollte. Die geplante Halbierung der Zahlen gelang ihm aber nicht. Hamburgs Regierungschef Ole von Beust beendete im August 2003 mit einem Rauswurf die politische Karriere von Schill abrupt.

Schon 2002 waren erste Medienberichte über Richter Gnadenlos aufgetaucht, nach denen Ronald Schill Kokain geschnupft haben soll. Mit einer Haarprobe konnte er zwar die Gerüchte entkräften, doch verstummten die Vorwürfe nicht. Im März 2008 präsentierte schließlich die "Bild"-Zeitung ein Video, in dem offensichtlich zu sehen ist, wie der Hamburger Kokain schnupft.

Nach der Niederlage bei den Bürgerschaftswahlen 2004 tauchte Ronald Schill unter. Paparazzi entdeckten den Juristen in Rio de Janeiro, wo er bis heute von seiner monatlichen Rente lebt.