Berlin (dpa) - Leukämie (Blutkrebs) ist eine bösartige Erkrankung der
weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die im Körper für die
Infektabwehr zuständig sind.

Sie entsteht im Knochenmark. Bei einer
Leukämie kommt es dort zu einer explosionsartigen Vermehrung der
weißen Blutkörperchen. Das ruft unter anderem einen Mangel an roten
Blutkörperchen (Erythrozyten) hervor, die für den Sauerstofftransport
im Blut sorgen.

Erste Anzeichen einer Leukämie sind eine erhöhte Anfälligkeit für
Infekte, Abgeschlagenheit und eine Neigung zu Blutergüssen. Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 10 000 Menschen neu an Blutkrebs,
darunter viele Kinder und Jugendliche.

Ohne medizinische Behandlung führt eine Leukämie zum Tod. Helfen kann
eine Chemo- oder Strahlentherapie. Schlägt sie nicht an, ist die
Übertragung von gesunden Stammzellen die letzte Chance, das Leben
eines Patienten zu retten.
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