Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat den Terroranschlag auf eine Synagoge in Jerusalem mit vier Toten scharf verurteilt. "Es gibt und es kann keine Rechtfertigung für solche Angriffe auf unschuldige Zivilisten geben."

Umso wichtiger sei es nunmehr, dass Israelis und Palästinenser zusammenarbeiteten, um die Spannungen zu mildern, Gewalt zurückzuweisen und einen Weg zum Frieden zu suchen, meinte Obama in einer schriftlichen Stellungnahme. Drei der Opfer stammten aus den USA.

Auch in den USA wurden Sicherheitsmaßnahmen vor Synagogen und anderen wichtigen Einrichtungen verschärft. "Die New Yorker Polizei ist in engem Kontakt mit ihren Verbindungsleuten in Israel", sagte Bürgermeister Bill de Blasio. "Wir haben unsere Präsenz vor Synagogen erhöht und wir rufen alle New Yorker auf, wachsam zu sein und verdächtige Handlungen zu melden."

Auch Frankreichs Präsident François Hollande verurteilte den Terroranschlag in einer Synagoge in Jerusalem als "abscheuliches Attentat" scharf. Hollande zeigte sich nach Angaben des Élyséepalastes vom Dienstag tief besorgt über "die Kette von Gewaltakten in Jerusalem, Israel und dem Westjordanland".© dpa