Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft die Zukunft großer Euro-Scheine. Auch eine Obergrenze für Barzahlungen steht zur Diskussion. Was halten Sie davon?

Es gebe konkrete Vorarbeiten zur Abschaffung der 500-Euro-Note, des höchsten Scheins der Eurozone, erklärte EZB-Präsident Mario Draghi.

Doch eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für das Nachrichtenmagazin Fokus ergab: Die Deutschen wollen mehrheitlich nicht komplett auf Bargeld verzichten. 79 Prozent der Bundesbürger sei gegen einen Komplettverzicht, 21 Prozent könnten sich mit der Idee abfinden.

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Zusätzlich denkt die Bundesregierung über die Einführung einer Obergrenze bei Barzahlungen nach. Das sorgte für Diskussionen.

Der Obmann der Unionsfraktion im Bundestagsfinanzausschuss, Hans Michelbach (CSU), kritisierte am Donnerstag: "Eine Bargeldobergrenze ist ein durch nichts zu rechtfertigender Eingriff in die Handlungsfreiheit der Bürger."

Auch Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele äußerte sich skeptisch. "Für die Bürger bedeutet jede Einschränkung der Bargeldnutzung einen Verlust an persönlicher wirtschaftlicher Freiheit", sagte Thiele der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). Barzahlungen seien bis heute ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftslebens in Deutschland.

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