Washington (dpa) - Im Vorwahlkampf wird in den USA darüber entschieden, wer für die Demokraten und Republikaner zur Präsidentschaftswahl am 8. November antritt. Gewählt wird in allen 50 Bundesstaaten, der Hauptstadt Washington und den Territorien der USA.

Bei Parteiversammlungen (caucuses) oder Vorwahlen (primaries) wird bis zum Sommer der Großteil der Delegierten für die Nominierungskongresse ausgesucht. Dort werden im Juli die Kandidaten für das Rennen ums Weiße Haus offiziell gekürt.

Der Unterschied: Ein Caucus wird von den Parteien organisiert, für Primaries sind die Bundesstaaten verantwortlich.

Bei den Primaries wird zwischen geschlossenen und offenen Vorwahlen unterschieden. Bei den "closed primaries" können nur registrierte Parteigänger von Demokraten oder Republikanern die Delegierten für die nationalen Nominierungsparteitage bestimmen. Bei den "open primaries" sind alle registrierten Wähler dazu berechtigt. In den meisten Staaten sind die Wahlgänge "offen".© dpa