Mehrere Tote und Verletzte nach Terroranschlägen auf Flughafen und Metro.

Am Flughafen Brüssel-Zaventem ist es am Dienstagmorgen gegen 8.00 Uhr kurz nacheinander zu zwei Explosionen gekommen. Viele Menschen wurden dabei verletzt oder getötet. Die genauen Zahlen sind noch nicht bekannt.
Gegen 9.00 Uhr ist es in der Metrostation Maalbeek (Bild) im EU-Viertel von Brüssel zu einer weiteren Detonation gekommen. Auch hier gab es zahlreiche Tote und Verletzte.
Der Flughafen wurde von Polizisten und Soldaten umgehend geräumt und schließlich geschlossen. Alle Flüge von und nach Brüssel wurden bis auf Weiteres gestrichen.
Fotos eines Twitter-Nutzers zeigen Fahrgäste beim verlassen einer Metro im Tunnel zwischen Arts-Lois und Maalbeek.
Ob es sich - wie am Flughafen - um ein Selbstmord-Attentat oder eine ferngezündete Bombe handelt, ist noch unklar.
Rettungskräfte behandeln Verletzte auf der Straße vor der betroffenen Metrostation Maalbeek.
Auch Stunden später sind Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen noch im Großeinsatz. Über der Umgebung der Metrostation kreiste ein Hubschrauber.
Überfall fahren Polizei und Krankenwägen. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand.
Rettungsdienste vor dem Flughafen Brüssel. Über die genaue Zahl der Opfer gibt es noch immer keine Gewissheit.
Die Detonationen am Flughafen seien von mindestens einem Selbstmordattentäter verursacht worden, berichtete der belgische Sender VRT.
In einer der Flughafenhallen stürzte offensichtlich durch die Wucht der Explosionen die Deckenverkleidung herab. Eine riesige Glasfront wurde zerstört.
Ein Video von RTL TVI zeigt Menschen im Flughafen Zaventem nach der Explosion.
Im Flughafen wurden viele Menschen von herabstürzenden Trümmerteilen verletzt.
Der Nachrichtenagentur Belga zufolge wurden am Flughafen Waffen gefunden. Belga verwies auf eine gut informierte Quelle, eine offizielle Bestätigung gebe es aber nicht.
Reisende verlassen den Brüsseler Flughafen: Vor den Explosionen wollen Zeugen wollen Schüsse gehört haben. Eine Person habe etwas auf Arabisch gerufen, berichteten mehrere Menschen vor Ort der Nachrichtenagentur Belga.
Nach dem Flughafen und sämtlichen Metrostationen sind auch einige Straßen und Tunnel der belgischen Hauptstadt gesperrt worden.
Um die vom Anschlag betroffene Metrostation Maalbeek wurde eine weiträumige Sicherheitszone errichtet.
Bei einer vierten Explosion in Brüssel am Morgen handelte es sich um eine kontrollierte Sprengung (Bild) durch Experten, wie der Rundfunk RTBF berichtete.
Rettungskräfte in der Rue de la Loi nahe der von einer Explosion erschütterten Metrostation Maalbeek.
Die Polizei patrouilliert im Warandepark und im Gebiet um die betroffene Metrostation Maalbeek.