Nach den Anschlägen von Brüssel herrscht bislang Unklarheit über Identität der Todesopfer. Wer nach Angehörigen sucht, kann sich an eine der neu eingerichteten Krisen-Hotlines wenden.

Nach den Anschlägen in Brüssel am Dienstagvormittag herrscht im Moment Schock, Chaos und Verwirrung.

Das Auswärtige Amt in Berlin richtete sofort einen Krisenstab sowie eine Krisen-Hotline ein: 0 30/ 50 00 30 00

Ein Ministeriumssprecher sagte: "Die deutsche Botschaft in Brüssel bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob auch Deutsche von den Explosionen betroffen sind."

Deutschlands Botschafter Rüdiger Lüdeking schrieb in einer E-Mail an seine Landsleute: "Ich bitte Sie darum, in der gegenwärtigen Situation Ruhe zu bewahren und nach Möglichkeit Ihren aktuellen Aufenthaltsort (Büro, Zuhause) nicht zu verlassen."

Facebook aktiviert "Sicherheitscheck"

Das belgische Rote Kreuz richtete eine Website für Menschen ein, die auf der Suche nach Angehörigen sind. Hier können Personen auch angeben, dass sie in Sicherheit sind, meldet die Hilfsorganisation auf Twitter.

Auch der Brüsseler Flughafen betreut nach den Explosionen eine Hotline für besorgte Freunde und Angehörige: 00 32 2 /7 53 73 00.

Facebook schaltete nach den Explosionen in Brüssel am späten Dienstagvormittag seinen "Sicherheitscheck" ein, über den Nutzer ihren Freunden mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind. (af mit Material der dpa)

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