Lugansk/Donezk (dpa) - Die prorussischen Kräfte in der Ostukraine haben die umstrittene Wahl von Volksvertretungen und "Republikchefs" nach eigener Darstellung in einigen Orten verlängert.

Betroffen sei die Region Lugansk, wie die selbst ernannte Wahlleitung am Sonntag mitteilte. Wegen des großen Andrangs sei die Stimmabgabe zwei Stunden länger möglich - bis 22.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr MEZ), hatte "Wahlleiter" Sergej Kosjakow zuvor erklärt. Die meisten der mehr als 400 Wahllokale in den nicht anerkannten "Volksrepubliken" Lugansk und Donezk sollten wie geplant um 20.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MEZ) schließen.

Die Lugansker Separatisten hatten insgesamt eine Million Wahlzettel drucken lassen. In Teilen des umkämpften Gebietes haben ukrainische Regierungstruppen die Kontrolle. Deshalb war dort eine Abstimmung nicht möglich. © dpa