Concord (dpa) - Mit einem Wahlkampf bis zur letzten Minute ist der US-Bundesstaat New Hampshire in die Vorwahl zur US-Präsidentschaftswahl gestartet.

New Hampshire ist nach Iowa der zweite Bundesstaat, in dem die beiden großen Parteien von Demokraten und Republikanern ihre Kandidaten für das Rennen ums Weiße Haus aussieben.

Noch nachdem am Morgen die Wahllokale geöffnet hatten, traten die Kandidaten in Fernsehshows und Kundgebungen auf. Mit belastbaren Ergebnissen wird nicht vor 22.00 Uhr (Ortszeit/Mittwoch, 04.00 Uhr MEZ) gerechnet.

Laut Umfragen geht bei den Republikanern der New Yorker Immobilienmogul Donald Trump als Favorit ins Rennen, der in Iowa auf Platz zwei gekommen war. Bei den Demokraten führt Bernie Sanders. Der Senator aus dem Bundesstaat Vermont hat im benachbarten New Hampshire fast ein Heimspiel und liegt vor Hillary Clinton. Beide hatten sich in Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit hauchdünnen Vorteilen für Clinton geliefert.

Bei den Republikanern wird auch das Rennen um Platz zwei mit Spannung beobachtet. Mit Jeb Bush könnte ein bereits fast abgeschriebener Kandidat doch noch einmal ins Blickfeld zurückkehren. Mit Interesse wird auch beobachtet, ob Marco Rubio seinen überraschenden Höhenflug von Iowa fortsetzen kann.© dpa