Julia Klöckner hat ihren eigenen Asylkurs im Wahlkampf in Rheinland-Pfalz verteidigt.

Die CDU-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, hat Abweichungen von der Asylpolitik der Bundesregierung in ihrem Wahlkampf verteidigt.

"Morgenmagazin" wartete vergeblich auf ein Interview mit der AfD-Chefin.

"Wir hätten noch mehr verloren an die AfD, wenn wir uns nicht klar positioniert hätten in dieser Frage", sagte sie am Montag vor Sitzungen der CDU-Spitzengremien in Berlin.

Klöckner hatte einen eigenen "Plan A2" vorgelegt, der etwa mit tagesaktuellen Flüchtlingskontingenten über die Linie von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hinausgeht.

Die CDU-Bundesvize verwies darauf, dass die CDU bei der Wahl am Sonntag mehr Nichtwähler mobilisiert habe als die SPD.

Mit Blick auf die künftige Landesregierung sagte Klöckner, der Ball liege bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), die die Wahl gewonnen hatte. Die CDU hatte mit 31,8 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz erzielt.© dpa

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