Erneut sorgt die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach mit einem Tweet für Wirbel. Am Super-Sonntag schrieb sie von Zuständen "wie in einer Diktatur" - und spielt damit offenbar auf Angela Merkels Flüchtlingspolitik an.

Sie kann es nicht lassen: Trotz gehöriger Kritik an ihren Tweets nutzt Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (CDU) immer wieder die sozialen Medien, um ihre Kritik an der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Ausdruck zu bringen.

Dass dies nach wie vor ihre Absicht ist, legt ihr neuester Tweet nahe: Am Super-Sonntag twitterte sie den Link zu einem Artikel, in dem berichtet wird, dass die EU-Staaten an einem beschleunigten Auswahlverfahren arbeiten, um schnell große Flüchtlingskontingente aus der Türkei aufnehmen zu können. Dabei zog Steinbach den Vergleich zu einer Diktatur:

Prompt sorgte ihr Tweet für verwunderte bis empörte Reaktionen:

Nicht der erste Twitter-Eklat

Steinbach hatte nach dem Tod von Helmut Schmidt mit einem Zitat des Altkanzlers irritiert, mit dem sie indirekt den Kurs Merkels kritisierte. "Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag", lautete Schmidts Aussage aus dem Jahr 1981.

Wenige Monate später veröffentlichte sie auf Twitter ein Foto, das aus ihrer Sicht Deutschland im Jahr 2030 abbildete: ein Kind mit lockigen, strohblonden Haaren, umgeben von dunkelhäutigen Kindern, die Fragen: "Woher kommst du denn?" (af)