Rund drei Wochen vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz in Sachsen-Anhalt rutschen CDU und SPD in der Wählergunst weiter ab. Das berichtet die "Bild"-Zeitung am Montag.

Viele Einwohner verstehen Aufregung um Mob gegen Flüchtlinge nicht.

Dem Bericht zufolge kommen die Grünen in einer repräsentativen INSA-Umfrage in Baden-Württemberg auf 30,5 Prozent und ziehen damit erstmals an der CDU vorbei. Die Christdemokraten liegen bei 30 Prozent.

In Rheinland-Pfalz schrumpft der Vorsprung der CDU auf die SPD. Wäre am Sonntag Landtagswahl kämen die regierenden Sozialdemokraten auf 33 Prozent, die CDU auf 35 Prozent.

In Sachsen-Anhalt liegt die CDU aktuell mit 30 Prozent deutlich vorn. Die AfD zieht mit 17 Prozent erstmals an der SPD vorbei, die nur noch auf 16 Prozent der Stimmen kommt. Die Linkspartei liegt dort bei 21 Prozent.

In allen drei Ländern ist mehr als ein Drittel der Wähler noch unentschlossen.

Für die repräsentativen Umfragen befragte INSA vom 19. bis 20. Februar in den drei Bundesländern jeweils mindestens 1.000 Wahlberechtigte. Die Fehlerabweichung liegt in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt bei 2,8 Prozentpunkten, in Rheinland-Pfalz bei drei.

Baden-Württemberg

CDU30 Prozent
Grüne30,5 Prozent
SPD16 Prozent
FDP7 Prozent
AfD10 Prozent
Linke3 Prozent
Sonstige3,5 Prozent

1.000 Befragte; maximale Fehlertoleranz: +/- 2,8 Prozentpunkte

Rheinland-Pfalz

CDU35 Prozent
SPD33 Prozent
Grüne9 Prozent
FDP7 Prozent
AfD8,5 Prozent
Linke4 Prozent
Sonstige3,5 Prozent

1.032 Befragte; maximale Fehlertoleranz: +/- 3,0 Prozentpunkte

Sachsen-Anhalt

CDU30 Prozent
SPD16 Prozent
Linke21 Prozent
AfD17 Prozent
Grüne5 Prozent
FDP4 Prozent
Sonstige7 Prozent

1.000 Befragte; maximale Fehlertoleranz: +/- 2,8 Prozentpunkte

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(jwo)