Iowa hat gewählt. Bei den Demokraten liegt Hillary Clinton hauchdünn vorne, bei den Republikanern kann Donald Trump doch nicht übers Wasser gehen und Ted Cruz gewinnt. Hochspannung für die nächsten Wahlen ist garantiert. Doch der Weg ins Weiße Haus ist weit.

Der Weg bis zur Wahl des 45. US-Präsidenten am 8. November ist lang und kompliziert. Eine Übersicht bis zum "Super Tuesday" am 1. März:

  • 6. Februar: TV-Debatte der Republikaner (Manchester, New Hampshire)
  • 8. Februar: Vorwahlen beider Parteien in New Hampshire
  • 11. Februar: TV-Debatte der Demokraten in Wisconsin
  • 13. Februar: TV-Debatte der Republikaner (Greenville, South Carolina)
  • 20. Februar: Vorwahl der Republikaner in South Carolina, "Caucus" der Demokraten in Nevada
  • 23. Februar: "Caucus" der Republikaner in Nevada
  • 25. Februar: TV-Debatte der Republikaner (Houston, Texas; ursprünglich geplant für den 26.2.)
  • 27. Februar: Vorwahl der Demokraten in South Carolina

EINSCHÄTZUNG: Die ersten drei Wahlen in Iowa, New Hampshire und South Carolina - plus die vierte in Nevada - sind eine sehr wichtige Rampe. Früher Erfolg bringt Geld, Unterstützung, Aufmerksamkeit und das "Momentum".

Historiker Stern zieht mächtig über Präsidentschafts-Kandidat Trump her.

Wer bei den Republikanern gewinnen will, sollte in mindestens zwei dieser Wahlen sehr gut abschneiden. Wer drei von vier gewinnt, könnte theoretisch im März schon am Ziel sein. Es spricht aber viel für ein langes Rennen.

1. März: "Super Tuesday"

Vorwahlen in Alabama, Alaska (nur Republikaner), Arkansas, Colorado, Georgia, Massachusetts, Minnesota, North Dakota (Republikaner), Oklahoma, Tennessee, Texas, Vermont, Virginia, Wyoming und im US-Außengebiet Samoa.

EINSCHÄTZUNG: Einer der wichtigsten Tage im Vorwahlkampf, an dem rund ein Drittel aller Delegierten bestimmt wird. Die Zahl der Bewerber bei den Republikanern wird sich wohl spätestens nach dem "Super Tuesday" stark reduzieren, womöglich sogar schon bis auf zwei.© dpa