Thailand wie vor 20 Jahren – das wollen viele Reisende, wenn sie meist in der Winterzeit in das tropische, beliebte Urlaubsland fliehen. Doch nicht selten kommt es vor, dass die meisten Inseln maximal überlaufen sind.

An einigen Hotspots stehen mittlerweile reihenweise Hotels, der klassische Tourist reserviert sich gerne früh morgens mit seinem Handtuch ein Plätzchen am Strand. Ganz anders jedoch geht es auf einer bis dato eher unbekannten Insel zu: Koh Phayam.

Bereits bei der Anreise mit dem Speedboat, kommend von Ranong, wird deutlich, dass die Uhren hier ein bisschen langsamer ticken. Auf der 8 Kilometer langen Insel gibt es keine Autos.

Hier ist das Leben einfach, kleine Kinder sitzen mit ihren Mamas am Pier und winken den ankommenden Urlaubern zu. Man freut sich, wenn das nächste Boot ankommt, man freut sich, wenn der Urlauber mit strahlendem Gesicht in das kleine Idyll einmarschiert.

Die Insel wird dominiert vom einfachen, klassischen Backpacker in jeder Altersklasse. Luxus ist hier ein Fremdwort. Viele Reisende treffen sich Jahr für Jahr am selben Ort, um in chilligen Reggea-Bars vor sich hinzuvegetieren. Hier geht es ein bisschen alternativer zu, man erfreut sich an der Leichtigkeit des Seins.

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Obwohl die Insel auf der Landkarte nur ein winzig kleiner Punkt ist, erscheint sie bei der Rundfahrt mit dem Roller groß. Es gibt nicht viele Straßen, die zu den wenigen Stränden führen.

Doch wie geht es zu an den einsamen Stränden, die unterschiedlicher nicht sein könnten? Das schauen wir uns heute gemeinsam an.

Ao Yai – Long Beach

Eigentlich ist es einer der beiden Hauptstrände der kleinen Insel, doch selbst in der Hauptsaison wirkt der 3,5 Kilometer lange Strand beinahe menschenleer. Ein relaxter Lifestyle wird hier großgeschrieben, Luxus-Resorts sind ein Fremdwort.

In erster Reihe am Strand sind viele, sehr einfache Bungalowhütten hingezimmert, über die sich der Backpacker mit leichtem Geldbeutel freut. Sonderlich viel los ist nicht, doch die wenigen Bars, die sich über den Strand verteilen, bestechen durch natürlichen Charme.

Ob Rasta Baby oder Boat Bar – bei einem leckerem Chang kann der schönste Sonnenuntergang der Insel bestaunt werden! Auch der Surfer von heute freut sich hier über eine nette Beschäftigung: Sowohl für den Anfänger als auch für Fortgeschrittene gibt es das ganze Jahr angenehme Wellen, Bretter kann man sich beim Verleih in der Mitte des Strandes ausleihen.

Ao Khao Kwai – Buffalo Bay

Der andere Hauptstrand der Insel ist unterteilt in zwei Bereiche, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der südliche Teil erweckt den Eindruck, als würde er eigentlich in die Karibik gehören: Hellblaues Wasser, umsäumt von puderzuckerweißen Sand.

Viele Palmen und andere Bäume erstrecken sich über den ganzen Strand, hier gibt es sogar ein luxuriöses Resort, das eine der wenigen Ausnahmen auf der ganzen Insel bildet. Ansonsten ist auch dieser Strand sogar in der Hauptsaison menschenleer, man trifft kaum Urlauber.

Ein wenig anders geht an der nördlichen Seite zu, hier herrscht Hippie-Flair! In einer Bar, die aus vielen Bretter zu einem wilden Schiffs-Konstrukt zusammengezimmert wurde, ticken die Uhren ein bisschen langsamer.

Ein extrem witziger Haufen von selbsternannten Barkeepern sitzt hier zusammen und gibt ein lustiges Bild ab. Ein perfekter Ort, um den ganzen Nachmittag zu verbringen, denn hier findet man die klassischen, bunten Sitz- und Hängematten, in denen man über das Pool-ähnliche Meer blicken kann. Wunderbar!

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Koh Phayam, die einsame Insel in der Andamanensee

Thailand wie vor 20 Jahren – das wollen viele Reisende, wenn sie meist in der Winterzeit in das tropische, beliebte Urlaubsland fliehen. Doch nicht selten kommt es vor, dass die meisten Inseln maximal überlaufen sind. Ganz anders jedoch geht es auf einer bis dato eher unbekannten Insel zu: Koh Phayam.

Ao Kwangpeeb

Der wohl einsamste Strand auf ganz Koh Phayam, denn hier kommt man nur her, wenn man einen steilen Berg bezwingen möchte oder aber extrem fit im Rollerfahren ist. Ein Strand für Jedermann, der die ultimative Ruhe sucht.

Auf knappen 200 Metern kann man hier den ganzen Tag verweilen, das Restaurant, das ein Monopol abbildet, sorgt für die nötige Verpflegung. Von hier aus blickt man auf die Nachbarinsel Koh Chang und auch Myanmar ist in greifbarer Nähe: Knappe 50 Kilometer trennen den Strand vom nahegelegenen Nachbarland.

Ao Mae Mai

Der Dreh- und Angelpunkt der Insel. Schiffe kommen, Schiffe gehen und versorgen Koh Phayam mit notwendigen Lebensmitteln vom Festland. Hier am Pier ist der einzige Ort auf der ganzen Insel, an dem man ein paar Erledigungen tätigen kann.

Ob Supermarkt oder Internetcafe, hier findet man alles, was man am Rest der Insel nicht findet. In den umliegenden Restaurants kann man mit viel Glück sogar die sogenannte Wifi-Verbindung nutzen, um Daheimgebliebene über den Verbleib zu informieren – Internet ist auf der rustikalen Insel ein Fremdwort, es läuft eher schlecht als recht.

Zum Baden geht es an diesem Strand an den südlichen Teil, an dem keine Boote mehr im Wasser sind. Ein besonders schöner Ort, um freudige Urlauber zu beobachten, die auf die Insel kommen, oder aber traurige Urlauber, die die Insel verlassen.

Ao Mook – Der Abenteuerstrand

Warum Abenteuer? Die Anfahrt zum Strand ist eine Zumutung, nicht wenige Urlauber nutzen deshalb ein Longtailboot. Am ebenfalls menschenleeren Strand, an dem es nur ein Ressort gibt, kann man bei Ebbe auf die nahegelegene Insel Ko Kham laufen!

Doch mit den Ebbe- und Flutzeiten verhält es sich hier ein bisschen speziell: Am besten eine App runterladen, mit der die genauen Zeiten ausgemacht werden können, um einen angemessenen Tagesausflug zu planen!

Es gibt noch einen weiteren Strand auf Koh Phayam, Ao Hin Khao, doch dabei handelt es sich um einen Ort, der nicht sonderlich schön ist. Es macht den Eindruck, als wäre hier den ganzen Tag Ebbe, dementsprechend unschön ist auch das dort gebotene Bild.

Leider findet sich im Hinterland sehr viel Müll, was vermutlich der Grund ist, warum sich hier gar keine Urlauber her verirren. Das einzige Ressort am Strand ist unbewohnt.

Alles in allem ist auf der Insel Koh Phayam für jeden Urlauber was dabei, der keinen Wert auf besondere Aktivität, sondern lediglich auf Ruhe und eine relaxten Lifestyle legt. Vorbeischauen lohnt sich!

Die junge Bloggerin Cathrin Kuhl begeistert auf einer Palette von rosarot bis kackbraun mit wildesten Geschichten aus aller Welt.