Stolze 147 Säugetier-Arten tummeln sich heutzutage im weltbekannten Krüger-Nationalpark, der im Jahre 1898 vom damaligen Präsidenten Paul Krüger als Wildschutzgebiet Südafrikas ins Leben gerufen wurde. Nach einigen Zusammenschlüssen mit umliegenden Gebieten öffnete das mittlerweile zum Nationalpark erklärte Reservat 1927 auch Besuchern seine Pforten und erfreut sich bis heute wachsender Beliebtheit.

Der Krüger Nationalpark ist gewissermaßen zum touristischen Aushängeschild Südafrikas geworden, Tag für Tag strömen Tausende Besucher aus aller Welt durch die Eingangstore auf der Suche nach den kleinen und großen Überraschungen der afrikanischen Tierwelt. Durch moderate Eintrittspreise und die Möglichkeit, selbst mit dem eigenen PKW durch den Park zu fahren, wird die Safari im Krüger Park zum spannenden Erlebnis für Jedermann.

Leoparden, Elefanten und Löwen: Eine Reise durch den Krüger Nationalpark.

Familienausflüge und Staus im Krüger Nationalpark

Statt in den Vergnügungspark oder das Freibad zieht es daher auch viele südafrikanische Familien vor allem an den Wochenenden hinein ins Reich von "Big Five" und Konsorten. Paul Krüger hätte diese Vorstellung sicherlich gefallen, doch macht das Aufeinandertreffen wilder Tiere und neugieriger Menschen auch einige Verhaltensregeln erforderlich. So muss ausreichend Abstand gehalten werden, Körperteile sollten niemals aus dem Fahrzeug ragen und Tempolimits sind strikt einzuhalten. Kein Scherz, hinter Büffel & Co. lauert alltäglich die südafrikanische Polizei mit einem Blitzgerät auf Raser.

Mitunter kommt es im Krüger Nationalpark sogar zu richtigen Staus, wenn am Fahrbahnrand ein Leopard seine Beute auf einen Baum zieht oder ein Rudel Löwen im Schatten ein Mittagsschläfchen hält. Immer mehr Fahrzeuge drängeln dann um die beste Foto-Position und versperren sich gegenseitig den Weg, denn logischerweise darf weder das Auto verlassen werden, noch dürfen die Autos abseits der offiziellen Straßen unterwegs sein. Nicht nur den Tieren wird es dann gelegentlich zu trubelig, auch erfahrene Safari-Liebhaber verdrehen in solchen Momenten öfter mal die Augen.

Luxus und Exklusivität im Sabi Sand Game Reserve

Erlebnisse, die in den privaten Konzessionsgebieten in weiter Ferne zu liegen scheinen, dabei zählen einige der Reservate nur wenige Kilometer entfernt noch zur Gesamtanlage des Krüger Nationalparks. Sie wurden an private Luxus-Lodges konzessioniert, die exklusiv mit ihren Gästen die betreffenden Areale befahren dürfen. Da es sich vor allem um imaginäre Grenzen ohne Zäune handelt, können die Tiere derweil ungehindert von A nach B wandern. Dennoch scheinen einige von ihnen die Ruhe und äquivalent zu den menschlichen Gästen die Exklusivität dieser Gebiete dem Hauptpark vorzuziehen.

Alexander Mirschel reist gemeinsam mit seiner Frau um die Welt und betreibt mit NIEDblog.de seit 2010 den erfolgreichsten Romantik-Reiseblog in Deutschland.

Allen voran das Sabi Sand Game Reserve, unmittelbar an den Krüger Nationalpark angrenzend, gilt gemeinhin als Rolls Royce der afrikanischen Wildreservate und begeistert betuchte Gäste mit außergewöhnlichen Tierbegegnungen. Spurenleser und erfahrene Ranger begleiten die Touristen dann im offenen Geländewagen querfeldein, statt geteerten Straßen und Touristenansammlungen locken ungestörte Gänsehaut-Momente aus nächster Nähe. Selbst Leoparden lassen sich hier in allen Lebenslagen beobachten, die sonst so scheuen Tiere stören sich nicht weiter an den wenigen Fahrzeugen.

Superlative in der Singita Boulders Lodge

Doch die Genussmomente im Sabi Sand Game Reserve gehen weit über das reine Safari-Erlebnis hinaus, eine Auswahl der weltbesten Lodges hat sich hier im letzten Jahrzehnt angesiedelt und verwöhnt anspruchsvolle Gäste nach allen Regeln der Kunst. Es ist eine exquisite Symbiose aus authentischem "Out of Africa"-Gefühl und purem Luxus, die Alltagssorgen oder Berufsstress in Windeseile verwehen lässt. Kulinarische Highlights und edelste Tropfen warten bei Kerzenschein unter dem afrikanischen Sternenhimmel, während sich aus einiger Entfernung das Brüllen eines Löwenmännchens mit dem unverkennbaren Lachen einer Hyäne vermischt.

Unter den luxuriösen Unterkünften in Sabi Sand sticht die Singita Boulders Lodge als Nonplusultra hervor, sie gilt als Vorbild und afrikanisches Aushängeschild in Sachen Exklusivität inmitten atemberaubender Landschaft. Auf Grundlage der ursprünglichen Felsblöcke wurde eine spektakuläre Oase der Ruhe geschaffen, die in der internationalen Spitzenhotellerie Maßstäbe setzt. Singita, aus der Shangaan-Sprache für "das Wunder", hat mit der Boulders Lodge ihrem Namen alle Ehre gemacht: Die Anlage verstrahlt eine einzigartige Magie und stellt trotz ihrer Luxuriösität vor allem eines in den Mittelpunkt: die traumhafte Natur.

Dieser Zauber ist mit Worten nicht greifbar, die Singita Boulders Lodge wirkt auf uns wie ein stimmiges Meisterwerk der Kunst, bei dem jedes Detail mit faszinierender Hingabe und Feingefühl zusammengefügt wurde. Eine Ode an Natürlichkeit, Genuss und die Schönheit unserer Erde, der selbst Superlative nur schwer gerecht werden können. Nichts erscheint aufgesetzt oder übertrieben, doch gerade diese Unbeschwertheit sorgt hinter jeder Ecke für einen Wow-Effekt. Safari-Abenteuer auf Wolke 7 - auch dies ist ein Teil der Geschichte des weltbekannten Krüger Nationalparks.