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27.01.2012, 12:21 Uhr

Keine Trabi-Touren mehr in Leipziger Umweltzone

Leipzig (dpa) - Aus für Trabi-Touren in Leipzig: Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts darf ein Anbieter von Stadtrundfahrten mit den historischen Autos bis auf weiteres nicht mehr in die Umweltzone der Stadt fahren.

In der Leipziger Umweltzone darf es bis auf weiteres keine Stadtrundfahrten im Trabi geben. Ein Touristik-Anbieter, der für seine zwölf nostalgischen Trabants bei der Stadt eine Ausnahmegenehmigung erreichen will, hat vor dem Verwaltungsgericht Leipzig eine Niederlage erlitten.

Die Genehmigung könne nur erteilt werden, wenn der Firma anderenfalls eine Existenzgefährdung drohe, entschied das Gericht in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren. Die Geschäftsführerin der betroffenen Saxonia Touristik, Karen Ulber, kündigte an, vor das Oberverwaltungsgericht ziehen zu wollen.

In anderen Städten gibt es solche Probleme bislang nicht. In Berlin zum Beispiel haben die rund 100 Trabis, die für Touristentouren genutzt werden, nach Angaben von Visit Berlin eine Sondergenehmigung.

Zur Übersicht: Reise
  • reconquista
    Mittwoch, 08.02.2012, 14:06 Uhr
    Als Selbstständiger muss man doch bekloppt sein hierzulande eine Firma aufbauen zu wollen. Mir tun die tapferen Damen von der Trabbivermietung echt leid. Überregulierung und ein öffentlicher Dienst der in Jahrzehnten wie ein Krebsgeschwür wächst, würgt am Ende auch noch private Initiativen ab. Die Bürokraten, die monatlich ihre "Kohle" pünklich ausgezahlt bekommen, sollten sich mal langsam überlegen wo deren Besoldungen und Pensionen erwirtschaftet werden!!! Die Chinesen lachen sich kaputt wenn sie nach Deutschland gucken. Griechenland wir kommen...
  • detlevburghardt
    Dienstag, 07.02.2012, 13:50 Uhr
    Ich weiß nicht, warum sich jemand für einen Trabant schämen sollte. Die, die sich einen leisten konnten, haben nicht nur 10 bis 15 Jahre darauf gewartet, sondern mußten auch viee Jahre dafür sparen. Und wenn man sich mit ehrlicher Arbeit den dann verdient hat, warum soll man sich dann schämen?! Abgesehen vom historischen Wert ist es in meinen Augen umweltfreundlicher, ein Fahrzeu bis zum Ende desselben zu nutzen, anstelle immer wieder ein neues zu kaufen. Die Produktion von Autos belastet nämlich auch die Umwelt erheblich. Bisher konnte mir niemand nachweisen, daß es umweltfreundlicher ist, ein funktionierendes älteres Fahrzeug (daß schlechtere Abgaswerte hat) zu verschrotten und ein neues Fahrzeug zu prduzieren und zu nutzen mit besseren Abgaswerten. Daß das Verschrotten, Entsorgen, Wiederverwerten, sowie die Herstellung eines Neuwagens (Rohstoffgewinnung und Verarbeitung ...) verbraucht auch ganz erheblich Umwelt. Dies wird aber gern "vergessen", da bessere Abgaswerte (aus dem Zusammenhang gerissen) ja viel besser aussehen. Man sollte den Umweltverbrauch vielleicht mal im Zusammenhang ganzheitlich sehen. Ich stamme eben noch aus einer alten längst vergangenen Zeit, wo noch repariert wurde, eal ob Fernseher, Auto, Waschaschine, .... heute wird einfach nur noch weggeworfen und neu gekauft (so man es denn finanziell kann ...) und man bildet sich ein, umweltfreundlich zu handeln.....
  • heinzi
    Donnerstag, 02.02.2012, 17:03 Uhr
    Typisch für dieses Regiem alles alte und gute verbieten so wie mit vielen Sachen. Die ganze Umweltzone ist eine Fars und bringt nichts, aber Hauptsache man ist der EU gerecht geworden ich hasse es. Wir sind Deutschland und sollten ein freies Land sein in einer freien Welt.
  • Grimma69
    Donnerstag, 02.02.2012, 16:34 Uhr
    Dass Leipzig keine Landeshauptstadt sein sollte, will ich damit nicht sagen. Die Landkreisreform haben sie ja nun auch durchgedrückt, als nächstes wäre ne Bundesländerreform dran. Dann führt am Bundesland Mitteldeutschland mit der Hauptstadt Leipzig kein Weg mehr vorbei. Um dies zu verhindern, benachteiligt die schwarz-gelbe sächsische Regierung Leipzig und seine Region seit Jahren in penibler Konsequenz bei Fördergeldern und Gebietszuschnitten. Der enorme politische Druck in Sachen Umweltzone, der nicht gegenüber Dresden ausgeübt wurde, ist ein Teil dieses unfairen Kleinkrieges :-(
  • knubbl
    Donnerstag, 02.02.2012, 15:12 Uhr
    Das paßt zu LEIPZIG, der Film "go Trabbi go"begann in LEIPZIG mit Stumpi, der Trabant ist ein Kultauto aus SACHSEN. Über den Schadstoffausstoß bei Flugzeugen,LKWs,Kraftwerken,....redet man nicht, aber die Gelegenheit ein Volksgut zu verbieten wird genutzt.Als Nächstes müssen die MZs und Simson s wohl dran glauben?!? An Nutten zur Messe ist mehr zu verdienen. Das ist so arm-schäme mich für Leipzig,-bin froh DRESDNER zu sein. Bloß gut das LEIPZIG nicht Landeshauptstadt ist. Glaube alle die damals ebenfalls demonstriert haben um die "Wende"zu erzwingen denken auch so. Das mußte raus Gruß knubbl Gruß
  • Grimma69
    Donnerstag, 02.02.2012, 13:10 Uhr
    Ein paar Trabies gegenüber täglich -zigtausenden Autos in der Stadt, unter denen garantiert zehnmal soviel PS-starke Modelle sind, die viel mehr verbauchen und daher unterm Strich mehr CO² in die Luft blasen. Der Autoemissionen insgesamt sind wiederum nur zu einem Fünftel an den Gesamtemmissionen beteiligt, das Wetter, Reifen+Bremsabrieb, Kohleheizung und Industrie machen viel mehr Dreck. Der Zuschnitt der Umweltzone ist genau so eine Schweinerei: das Güterverkehrszentrum und die neue Messe liegen natürlich außerhalb der Sperrzone, haha, da fahren nämlich denn ganzen Tag tausende Hubraumstarke LKWs rein und raus. Aber in den danebenliegenden Wohngebieten werden die sozial schwachen, dies sich heuer keinen Neuwagen leisten können, KALT ENTEIGNET. Dresden liegt im Talkessel und da geht es nach wie vor ohne Umweltzone. Schmeißt die PDS-Typen samt Anhang doch endlich wieder raus aus dem Leipziger Ordnungsamt. Die machen einfach nur Sch... Dresden
  • Merkwuerden66
    Donnerstag, 02.02.2012, 12:46 Uhr
    msx200 Wie bist Du denn drauf??

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