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21.11.2011, 16:39 Uhr

Die letzten Abenteuer: Urlaub für Mutige

(jv/ah) - Jeder kennt und liebt Indiana Jones. Bewaffnet mit Hut, Lasso und jeder Menge Abenteuerlust begeistert er Generationen. Da gerät man schon mal ins Träumen über verlorene Schätze, Urwaldsafaris und spannende Entdeckungen. Wer es nicht nur bei einer Träumerei belassen will, kann sich jetzt aufmachen, die letzten echten Abenteuer dieser Welt zu erkunden.

Aprada-Tepui heißt eines der wenigen komplett unberührten Regenwald-Gebirge an der Grenze von Venezuela und Guyana. Forscher entdeckten 2006 eine Höhle, die so groß ist, dass sie Platz genug für einen Helikopterlandeplatz bietet. Rund um diese Höhle leben Kreaturen wie die seltenen Giftpfeilfrösche, sowie Hunderte andere unbekannte Tier- und Pflanzenarten. Wer sich auf eine Entdeckungsreise machen will, ist hier an der richtigen Adresse. Und wer weiß - vielleicht wird sogar die ein oder andere Tierart nach Ihnen benannt.

Wer sich für urzeitliche Meereskreaturen und Tauchspass an endlosen Küstenstreifen interessiert, der kommt an einem der Strände des Mergui-Archipels in Myanmar auf seine Kosten. Das einzige Problem: Die Regierung erlaubt nur eingeschränkten Zugang für Taucherbote, die strikt kontrolliert werden. Die Anreise kann also etwas schwierig sein.

Einen etwas leichteren Zugang haben Sie zu den Cenotes in Mexiko. Die mit Süßwasser gefüllten, eingestürzten Höhlen in Yucatán sind mit hunderte Kilometer langen Höhlensystemen verbunden, viele davon unerforscht. Jedes Jahr finden hier Tauchertrupps neue Höhlen und Gänge.

Die Panamericana verläuft beinahe ununterbrochen durch ganz Amerika. Ihr Beginn liegt in Alaska, sie endet in Argentinien. Dennoch können Reisende diese Route nicht durchgängig fahren, denn zwischen Panama und Kolumbien liegt eine 87 Kilometer lange Unterbrechung, der Darién Gap. Hier finden Mutige Nationalparks, die bisher nur kleine Gruppen von Wanderern betreten haben. Zu verdanken hat das Terrain den Titel eines der am wenigsten besuchten Orte der Erde dem unwegsamen Gelände sowie Banditenbanden und bewaffneten Guerilla-Truppen. Dieser Trip ist also nur etwas für Unerschrockene.

Wer schon immer einmal wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten wollte, sollte über eine Reise nach Gabun nachdenken. Im Ivindo-Nationalpark befindet sich einer der letzten intakten Regenwälder Afrikas. 2001 entdeckte der Forscher Michael Fay die Langoue Bai, eine große Waldlichtung, die von Menschen völlig unberührt ist. Hier können Sie von Plattformen aus Elefanten, Büffel und Gorillas in freier Wildbahn beobachten.

Nicht ganz so unberührt, aber mindestens genauso faszinierend ist der Machu Picchu, der "alte Gipfel" Perus. Hier finden sich in schwindelerregenden Höhen die Ruinen eines alten Inka-Heiligtums, in Form von Tempeln, Stufen und Grabstätten. "Die Verlorene Stadt" kann man in einer tagelangen Wanderung erreichen - oder für Bequeme mit dem Zug.

Wer "Hauptsache warm" als Urlaubskriterium angibt, der könnte beim Hawaii-Vulkanoes-Nationalpark ins Schwärmen geraten. Hier gibt es einige aktive Krater aus denen Aschewolken und Lavaströme austreten. Auf knapp 240 Wanderwegen kann man das Gebiet erforschen.

Für Skifans hat Grönland einiges zu bieten. Auf den Eiskappen kamen Forscher bisher kaum voran. Erst in den letzten zehn Jahren wagten sie sich weiter ins Landesinnere vor. Am besten kommt man hier auf Kite-Skiern vorwärts. Man muss allerdings ein bisschen Übung mitbringen. Hier gilt: Nichts für Anfänger.

Besonders Furchtlose können in Islands Untergrundwelt den Abenteurer in sich rauslassen. Lava-Ströme haben hier Tunnel, Höhlen und Grotten geschaffen. Bei geführten Touren kann man sich Island mal ganz anders ansehen. Nur Angst vor dem Dunkeln darf man hier nicht haben.

Sie wollten schon immer mal mit einem Hundeschlitten durch Eissteppen fahren, oder den Goldrausch beim Goldschöpfen nachempfinden? Dann ist der Norden Alaskas genau das Richtige für Sie.

 

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